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Aktuell Amerika

Papst in Mexiko begeistert empfangen

Premiere für das Kirchenoberhaupt: Mit der Ankunft im zentralen Bundesstaat Guanajuato hat der Papst erstmals ein spanischsprachiges Land Lateinamerikas betreten. Doch dessen Probleme sind ihm nur zu gut bekannt.

Source News Feed: EMEA Picture Service, Germany Picture Service Pope Benedict (3rd L) is welcomed by Mexican President Felipe Calderon (2nd L) and his wife, after the Pontiff arrived at the Guanajuato International Airport at the start of his trip to Mexico March 23, 2012. Pope Benedict landed in Mexico on Friday promising to send out a strong message against drug cartels in a country convulsed by a surge in gang violence over the past five years. REUTERS/Tony Gentile (MEXICO - Tags: RELIGION) eingest. sc

papst mexiko

Papst Benedikt XVI. ist zu seinem ersten Besuch in Mexiko eingetroffen. Nach der Landung der Alitalia-Sondermaschine auf dem Internationalen Flughafen des zentralmexikanischen Bundesstaats Guanajuato begrüßte Glockengeläut den Papst, und die Zuschauer schwenkten die Flaggen Mexikos und des Vatikans. Präsident Felipe Calderón und First Lady Margarita Zavala hießen den Pontifex noch auf dem Flugfeld willkommen. Zwischen 600.000 und 700.000 Menschen säumten wenig später die Straße ins 34 Kilometer entfernte Léon, wo der Papst auf der ersten Etappe seines Besuchs eine Messe unter freiem Himmel feiern will.

Drogenkriminalität und Gewalt angeprangert

Für Samstag ist ein Besuch der Stadt Guanajuato geplant, wo ein offizielles Treffen mit Calderón auf dem Programm steht. Anschließend soll Benedikt Kinder auf der Plaza de la Paz begrüßen. Es ist die 23. Auslandsreise des fast 85-jährigen römisch-katholischen Kirchenoberhaupts und seine erste in ein spanischsprachiges Land Lateinamerikas.

Video ansehen 02:15

Papst Benedikt XVI. in Mexiko

Während des Hinflugs hatte der Papst vor mitreisenden Journalisten die schwere Drogenkriminalität und die Gewalt in Mexiko beklagt und sich für ein entschiedenes Eintreten ausgesprochen. Auch die Kirche müsse das ihr Mögliche gegen dieses "zerstörerische Böse" unternehmen. Es gelte, die "Vergötzung des Geldes" und die "falschen Versprechungen" der Drogen als Irrwege zu entlarven. Hierzu müsse die Kirche die Gewissen der Menschen schärfen und zu moralischer Verantwortung erziehen.

Am Montag wird Benedikt nach Kuba weiterreisen. Dort stehen Gottesdienste im südöstlichen Santiago de Cuba und in der Hauptstadt Havanna auf dem Programm. Auch Treffen mit Staatschef Raúl Castro und möglicherweise mit dessen Bruder Fidel Castro sind vorgesehen. Am 29. März wird der Papst wieder nach Rom zurückkehren.

sti/SC (dapd, afp, kna)

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