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Reise

Pandabären-Ausstellung in Berlin

Bao Bao und Yan Yan waren einst Publikumslieblinge im Berliner Zoo. Ab heute sind beide Pandabären im Berliner Naturkundemuseum als Präparate zu sehen, als Stars einer neuen Sonderausstellung.

Bao Bao war Berlins letzter Panda. Als Geschenk der chinesischen Regierung an den damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt war das Tier bis zu seinem Tod 2012 eine Zoo-Attraktion. Die Pandabärin Yan Yan kam 1995 als Leihgabe aus China nach Berlin. Zuchtversuche bei beiden Tieren scheiterten. Yan Yan starb 2007.

Nun sind die beiden Publikumslieblinge im Berliner Naturkundemuseum zu sehen. Sie wurden extra für die Sonderschau "Panda“ präpariert. Darüber hinaus zeigt die Ausstellung aktuelles Forschungsmaterial aus Berlin und Paris etwa über Anatomie, Jagd und Lebensweise der Tiere. Auch lebende Pandas können Besucher beobachten: eine Webcam überträgt in Echtzeit Bilder aus einer Zuchtstation in China.

Pandas zählen nach Angaben der Umweltstiftung WWF zu den am meisten gefährdeten Tierarten. Im Südwesten Chinas leben noch 1600 Große Pandas. Der WWF ist der Mitveranstalter der Ausstellung. "Der Panda ist weit mehr als eine bedrohte Art", erklärt Volker Holmes, Artenschutzleiter beim WWF Deutschland, den Hintergrund der Ausstellung. "Er ist ein Symbol, wie wir Menschen mit der Natur auf unseren Planeten umgehen.“

KS/AK (dpa, b.z.)