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Kultur

Palast der Republik: Abriss eines DDR-Monuments

Der Palast der Republik war das Machtsymbol der DDR: Sitz der Volkskammer, Bühne für SED-Parteitage sowie für große Konzerte und TV-Aufzeichnungen. Vor zehn Jahren beschloss der Bundestag: Honeckers Protzbau soll weg.

Es war das Ende eines langwierigen politisches Kampfes: Am 19. Januar 2006 lehnte der Bundestag alle Anträge zum Erhalt des Palasts der Republik ab. Eine Woche später rollten die Kräne an und begannen, eines der Wahrzeichen der DDR abzureißen. 2002 hatte der Bundestag zum ersten Mal entschieden, das ehemalige Berliner Stadtschloss an Stelle des kommunistischen Klotzes wieder aufzubauen. Doch der Plan sollte sich als schwierig herausstellen: Der Palast der Republik war mit rund 5000 Tonnen hochgiftigem Spritzasbest verseucht. 2008 war das DDR-Monument dann endgültig Geschichte - auf dem Gelände ensteht nun das rekonstruierte Berliner Stadtschloss mit dem Humboldt-Forum.