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Fußball

Paderborn besiegt Hannover

Das Warten hat ein Ende. Der SC Paderborn feiert gegen Hannover den ersten Erfolg in diesem Jahr. Zuvor gelingt Freiburg ein kleiner Befreiungsschlag im Kampf gegen den Abstieg.

Spiel gedreht, erster Sieg in diesem Jahr in der Tasche. Großer Jubel beim SC Paderborn, der im letzten Spiel des 21. Spieltages mit 2:1 (0:1) gegen Hannover 96 gewann. Zwar hatte Marcelo die Führung für die Hausherren (66. Minute) erzielt, doch Srdjan Lakic (72.) und Alban Meha (79.) drehten die Partie. "Wir waren sehr gut vorbereitet, haben keine Großchance zugelassen, waren gefährlich nach vorne und haben verdient gewonnen", freute sich SCP-Coach André Breitenreiter.

Hannover war von Beginn an bemüht, Kontrolle über das Spiel zu bekommen. Das Team von Trainer Tayfun Korkut hatte auch mehr Ballbesitz, konnte sich aber keine klaren Torchancen herausspielen, oft fehlte es an der letzten Präzision. Die Gäste aus Paderborn konzentrierten sich auf ihre Defensive und lauerten auf Konter. Meha hatte zwei gute Chancen aus der Ferne. Doch seine Schusskünste entschärfte H96-Torwart Ron-Robert Zieler jeweils ohne Probleme.

Meha dreht das Spiel

Im zweiten Durchgang wurde Paderborn mutiger. Nach einem guten Pass von Süleyman Koc schaffte es Michael Heinloth aber nicht, den Ball auf das Tor zu bringen. Nach einigem Leerlauf wurde die Partie besser. Koc sprintete an Zieler vorbei und brachte den Ball aufs Tor, aber Miiko Albornorz klärte spektakulär auf der Linie. Im direkten Gegenzug flankte Stindl das Leder per Freistoß in den Strafraum - Marcelo stand goldrichtig und versenkte den Ball im Tor. Doch die Führung währte nicht lange, denn Winter-Neuzugang Srdjan Lakic erzielte per Kopf den 1:1-Ausgleichstreffer. Die Paderborner witterten jetzt ihre Chance. Meha traf mit einem perfekten Freistoß nur wenige Minuten nach dem Ausgleich sogar zur Führung für die Gäste. In den Schlussminuten versuchte H96 noch einmal alles, schaffte aber kein Tor mehr.

Freiburg verschafft sich Luft

Sein Heim-Debüt hatte sich Herthas Trainer Pal Dardai sicher anders vorgestellt. Denn nicht seine Berliner, sondern die Gäste aus Freiburg jubelten am Ende. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge kann das Team von Trainer Christian Streich nach dem wichtigen 2:0 (1:0)-Sieg bei Hertha BSC etwas durchatmen. Für den Sportclub war es erst der vierte Saisonsieg. In einer chancenarmen Partie erzielte Felix Klaus die Führung für die Gäste aus Freiburg (15. Minute), ehe Maximilian Philipp mit dem 2:0 für die Entscheidung sorgte (52.).

Klaus mit der Führung

Freiburg begann mutig und störte das Berliner Aufbauspiel bereits in deren Hälfte. Chancen waren dennoch Mangelware, viele Szenen spielten sich im Mittelfeld ab. In der 15. Minute schnappte sich Karim Guedé den Ball. Seine Hereingabe verwertete Klaus mustergültig zur Freiburger Führung. Angetrieben von 38.000 Fans im Berliner Olympiastadion versuchten beide Teams sich ein Übergewicht zu erspielen. Torchancen blieben aber die Seltenheit.

Nach dem Seitenwechsel waren die Gastgeber zunächst die engagiertere Mannschaft. Julian Schieber flankte einen Ball scharf in die Strafraummitte, wo Salomon Kalou knapp am Leder vorbeirutschte. Im Gegenzug gelang Philipp nach einer Ecke von Jonathan Schmid das 2:0. Sein starker Kopfball ließ Schlussmann Thomas Kraft keine Chance. Hertha steckte aber nicht auf und machte weiter Druck. Doch weder Valentin Stocker noch Kalou konnten den Ball im Freiburger Tor unterbringen. Danach passierte so gut wie gar nichts mehr in Torraumnähe. Hertha agierte mutlos, Freiburg machte nur das Nötigste. Kurz vor Schluss wurde es noch einmal gefährlich im Gäste-Strafraum, doch die Berliner schafften es nicht, den Ball im Tor unterzubringen.

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