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Sport-News

Pacquiao gewinnt vermeintlich letzten Boxkampf

Manny Pacquiao hat den vermeintlich letzten Kampf seiner Karriere gewonnen. Im Vorfeld hatte Pacquiao angekündigt, dass er sich künftig mehr um seine politische Karriere in der Heimat kümmern wolle.

Der philippinische Box-Superstar Manny Pacquiao hat in seinem womöglich letzten Profikampf noch einmal für Furore gesorgt. Der Pac-Man, der in acht Gewichtsklassen Weltmeister war, schlug in Las Vegas den Amerikaner Timothy Bradley nach einem turbulenten Weltergewichts-Fight einstimmig nach Punkten und sicherte sich den WBO-International-Titel.

In einem unterhaltsamen Kampf lieferten sich beide Boxer in der ausverkauften MGM Grand Garden-Arena einen offenen Schlagabtausch. Bradley wurde zweimal angezählt und konnte am Ende das Blatt nicht mehr wenden. Pacquiao hatte leichte Vorteile und schickte Bradley in der siebten und neunten Runde nach Kombinations-Treffern am Kopf jeweils zu Boden. Es war bereits das dritte Duell der beiden Kontrahenten, die zuvor jeweils einen Kampf für sich entscheiden konnten.

Karriere abseits des Boxrings

Pacquiao feierte im 67. Kampf seinen 58. Sieg und kündigte seinen Abschied von der großen Box-Bühne an. Spekulationen, ob er bei den Olympischen Sommerspielen in Rio startet, lässt er offen. Fest steht, der Publikumsliebling will sich in Zukunft verstärkt seiner politischen Karriere in seinem Heimatland widmen. Pacquiao ist einer der international bekanntesten Sportler der Philippinen und auch Kongressabgeordneter. Bei den Wahlen im Mai strebt er einen Sitz im Senat seiner Heimat an. Im Februar hatte Pacquiaos Homosexuelle in übler Form beleidigt. Der US-Sportartikelhersteller Nike kündigte als Reaktion den Vertrag mit dem philippinischen Boxhelden.

pab/fab (dpa, sid)