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Kultur.21

Out of Bayreuth

2013 feiern wir Richard Wagners 200. Geburtstag. Anlass für unsere Serie "Out of Bayreuth". Kultur.21 zeigt, wie Wagner in aller Welt inszeniert wird. Von St. Petersburg über Buenos Aires bis nach Peking und Venedig.

Folge 6: Wagner und Venedig – eine intensive und dramatische Beziehung

Asyl, Ort der Sehnsucht und der Inspiration – nach Venedig flüchtete Richard Wagner immer wieder. Und hier ist er 1883 auch gestorben. Die Italiener lieben Wagners Opern. Aber sie lieben auch ihren Verdi. Beide Komponisten werden jetzt 200 Jahre alt. Das Opernhaus La Fenice ehrt die beiden Komponisten nun im Doppelpack: mit Wagners "Tristan und Isolde" und Verdis "Otello".

Folge 5: "Lohengrin" in Peking – hier ist Wagner Neuland

In China kennen nur ausgemachte Musikliebhaber den Namen Richard Wagner. Doch die Neugier auf westliche Opern wächst und damit auch die Wagner-Fangemeinde. Jetzt steht seine Oper "Lohengrin" im Nationaltheater in Peking auf dem Programm. Regie führt der Italiener Giancarlo Del Monaco, der auch in Deutschland Karriere gemacht hat.

Folge 4: Wagner lernen – ein Intensivprogramm in Ohio

In der Kleinstadt Berea im US-Bundesstaat Ohio lernen angehende Walküren und Heldentenöre, wie sie die deutsche Aussprache meistern und sich auf Wagners Mythenwelt vorbereiten können. "Wagner Intensive" heißt der Workshop an der Baldwin Wallace University mit Deutschkursen und Szenenstudien. Selbst Profis kommen dabei ins Schwitzen.

Folge 3: Wagner und Israel – ein schwieriges Verhältnis

Richard Wagners Musik ist in Israel nicht verboten, aber über ihr liegt ein gesellschaftlicher Bann. Denn er war Antisemit und Hitlers Lieblings-Komponist. Aber sollte man Mensch und Werk nicht trennen? Holocaust-Überlebende wie Noah Klieger plädieren auf Nein. Die israelische Choreografin Saar Magal sagt Ja und rüttelt jetzt mit ihrer Performance "Hacking Wagner" am Tabu.

Folge 2: Gekürzter "Ring" – Der "Colón Ring" in Buenos Aires

Am legendären Teatro Colón in Buenos Aires bringt Regisseurin Valentina Carrasco Wagners "Ring des Nibelungen" in einer Kompaktversion auf die Bühne. Das Spektakel für vier Abende wurde um die Hälfte gekürzt und es wurde daraus der "Colón Ring" - ein Kraftakt in sieben Stunden. Die Urenkelin Katharina Wagner, die eigentlich Regie führen sollte, schmiss hin.

Folge 1: Wagner in Russland – verdammt und vergöttert

1863 war Richard Wagner auf Konzertreise in Russland so erfolgreich, dass ihm in St. Petersburg die Stelle des Generalmusikdirektors angeboten wurde. Auch wenn es dazu nie kam: Lange wurde Wagner hier verehrt. Später bekam er den Stempel "Antimarxist" und wurde von der Bühne verbannt. Heute erlebt seine Musik eine Renaissance – auch dank Waleri Gergiew, Russlands führendem Wagner-Dirigenten.