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Ukraine-Krieg

OSZE-Beobachter in Ostukraine unter Beschuss

Sie sollen die brüchige Waffenruhe im Rebellengebiet überwachen - und schweben dabei ständig in Gefahr. Dort, wo die Kontrolleure der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit fuhren, herrschen Moskaus Vasallen.

Ukraine OSCE - Beschuss (picture alliance/dpa/RIA Novosti/I. Gerashchenko)

Fahrzeuge der OSZE im Osten der Ukraine (Archivbild)

Bei einer Kontrollfahrt auf Separatistengebiet in der umkämpften Ostukraine sind OSZE-Beobachter unter Mörserbeschuss geraten. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand, wie die Mission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa mitteilte.

Die sechs OSZE-Mitarbeiter befanden sich nahe einer Grenzkontrollstelle der prorussischen Separatisten in Pikusy. Das Dorf liegt nordöstlich der Hafenstadt Mariupol. Die mehr als 600 Mitarbeiter der Organisation sollen unter anderem kontrollieren, ob schwere Waffen wie vereinbart von der Frontlinie abgezogen werden.

Zwei Tote in 24 Stunden

Im Osten der Ukraine kämpfen ukrainische Regierungstruppen gegen prorussische Separatisten, die von Moskau militärisch unterstützt werden. Ein vereinbarter Waffenstillstand wird nicht eingehalten.

Nach Angaben der Armee in Kiew wurden bei Gefechten in den vergangenen 24 Stunden zwei ukrainische Soldaten getötet und 16 verletzt. Die Separatisten in Luhansk verzeichneten einen Verwundeten. Nach unbestätigten Meldungen wurden im Donezker Separatistengebiet zudem drei Zivilisten verletzt. In dem seit 2014 andauernden Konflikt sind nach UN-Angaben bislang etwa 10.000 Menschen getötet worden.

jj/sti (dpa, afp)