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Wirtschaft

Osterhase vermiest Autogeschäft

Im März wurden nicht mehr Autos zugelassen als im Februar. Das lag auch an den frühen Oster-Feiertagen. Zudem wurden weniger Autos exportiert und produziert. Auf Quartalssicht ist das Ergebnis freundlicher.

Das frühe Osterfest hat der deutschen Autoindustrie im März das Geschäft erschwert. Die Zahl der Neuzulassungen stagnierte im Vergleich zum Vorjahresmonat bei rund 323.000 Fahrzeugen, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Montag mitteilte. Der Auftragseingang aus dem Inland sackte um elf Prozent ab.

Die Inlandsproduktion und der Export verbuchten ebenfalls deutliche Rückgänge. In den Fabriken wurden im März 516.100 Pkw hergestellt, das ist ein Minus von sieben Prozent. Der Export sank um acht Prozent auf 396.300 Autos.

Der Vergleich der März-Zahlen sei nicht aussagekräftig, weil die Ostertage im Vorjahr im April gelegen hätten, während sie in diesem Jahr auf den März gefallen seien, sagte VDA-Präsident Matthias Wissmann. "Außerdem hatte der Vorjahresmonat einen Arbeitstag mehr." Betrachtet man das erste Vierteljahr, so lieferten die heimischen Autohersteller vier Prozent mehr Modelle aus, Marken ausländischer Hersteller verbuchten ein Plus von sechs Prozent. Der Export büßte in diesem Zeitraum vier Prozent ein und die Produktion verbesserte sich um ein Prozent.

Das Kraftfahrt-Bundesamt wird die offiziellen Zulassungszahlen für März erst am Dienstag veröffentlichen.

iw (dpa, rtr)

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