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Ostafrika: Kinderfernsehen und Netzwerkbildung

In Zusammenarbeit mit TV-Sendern in Uganda, Kenia und Tansania entstehen während des Langzeitprojekts "Wissen macht Spaß!" neue Kinderprogramme und ein Netzwerk für den Programmaustausch.

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Fernsehen für und gemeinsam mit Kindern. So lautet der Anspruch der DW Akademie mit Blick auf das neue Projekt in Ostafrika. Es geht darum, qualitativ hochwertige und zugleich unterhaltsame Kinderprogramme zu produzieren. Das Ziel: Die neuen Formate sollen die Bildungschancen von Kindern verbessern und durch die Einbindung anderer kreativer Gruppen und Organisationen einen kontinuierlichen Dialog schaffen. Zusätzlich wollen die beteiligten Sender künftig Kinderprogramme untereinander austauschen - ein Novum in der Region, die mit der Sprache Kisuaheli über eine Lingua Franca verfügt.

09.2011 DW-AKADEMIE ME Uganda Kinderfernsehen 2

Anfang Juli hatten sich Mitarbeiter der beteiligten Sender in der DW Akademie in Berlin kennengelernt. Es folgten Besuche in den ZDF-Studios und beim Kinderkanal KiKa. Mit vielen neuen Ideen, Anregungen und ersten Konzepten ging es wieder nach Hause. Im August reisten jeweils drei Trainer der DW Akademie zu den Partnersendern nach Uganda, Kenia und Tansania. In dieser zweiten Phase des Projekts ging es um technische und konzeptionelle Grundlagen des Kinderfernsehens und die Produktion erster Sendungen. Neben Redakteuren und Kameraleuten nahmen auch Mitarbeiter des Managements an den Workshops teil und lernten die Konzeptualisierung und Umsetzung von kindgerechten Formaten.

09.2011 DW-AKADEMIE ME Uganda Kinderfernsehen 3

"Wichtiger Bestandteil des Trainings war, Kreativität und einen spielerischen Zugang zu üben und die Kinder in den Mittelpunkt zu stellen", betont Projektmanagerin Natascha Schwanke. Mit großem Erfolg: In einer Sendung stellt ein kleiner Junge seinen Heimatort Bagamoyo vor, und kann so seine persönliche Geschichte teilen. "Die neuen Sendungen sollen die lokale Wirklichkeit der Kinder abbilden und ihre Identität stärken", so Schwanke. Zunächst wird das Projekt bis Mitte 2012 laufen. Bis dahin soll jeder Sender über ein fertiges Format verfügen, das wöchentlich produziert und ausgestrahlt wird und den anderen Sendern bereitgestellt werden kann.