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Quadriga

Ost-West: Wie vereint ist Deutschland?

Ein großes historisches Glück. So bezeichnen viele Deutsche die Wiedervereinigung. Vor allem diejenigen, die Mauer und Teilung noch erlebt haben. Aber auch heute, mehr als ein Vierteljahrhundert später, gibt es immer noch tiefe Gräben zwischen Ost und West. Darüber diskutieren der Schriftsteller und Journalist Alexander Osang, Malte Lehming vom Tagesspiegel und der Buchautor Markus Decker.

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Unsere Gäste:

Markus Decker – ist politischer Korrespondent der Redaktionsgemeinschaft Dumont in Berlin und Autor von zwei Büchern über die Beziehungen von Wessis und Ossis. Er sagt: „Wir haben zu viel Einheits-Kitsch. Denn die Unterschiede zwischen Ost und West sind immer noch gewaltig und darüber wird zu wenig gesprochen.”

Malte Lehming – leitet die Meinungsseite beim Berliner Tagesspiegel und sagt: “In Dresden haben in einer ostdeutschen Stadt die Ossis von Pegida gegen die Ossis Merkel und Gauck protestiert. Diese Ressentiments scheinen inzwischen stärker zu sein als die zwischen Ost und West.“

 

Alexander Osang – der gebürtige Ost-Berliner ist ein preisgekrönter Schriftsteller und Autor für den Spiegel. Er sagt: „Die Zeit nach der Wende war ein rauschhafter Zustand.“

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