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Afrika

Ost- und Südliches Afrika: Wahlberichterstattung

In den letzten Jahren erlebt das Subsahara-Afrika teilweise beachtliche Veränderungen. Zwischen der Qualität einer Demokratie und der Qualität ihrer Medien existiert eine enge Wechsel-Beziehung.

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"Ich bin der Meinung, Demokratisierung ist ein langwieriger Prozess, der auch in Afrika nicht durch ein paar demokratische Wahlen zu erreichen ist. Die Medien müssen lernen, welche Verantwortung sie bei diesem Demokratisierungsprozess haben", sagt Projektleiter Charles Achaye-Odong. Für Medien sind Wahlen ein Zeitpunkt, zu dem sie ihre journalistische Unabhängigkeit besonders deutlich wahrnehmen können. Dieser verantwortungsvollen Rolle müssen sich Journalisten und Produzenten vor und während einer Wahl bewusst sein, um adäquat berichten und die Bevölkerung optimal informieren zu können.

Die DW Akademie hat daher ein spezielles Training zur Wahlberichterstattung konzipiert, welches sich in den letzten Jahren bewährt hat und weiterentwickelt wurde. Ob in Nachrichten, Hintergrundberichten, Interviews, Reportagen oder Talkshows - mit einem großen Spektrum journalistischer Darstellungsformen lernen Journalisten alle Ereignisse rund um eine Wahl professionell darzustellen: Wahlabläufe, Konsequenzen verschiedener Wahlausgänge, wahlgesetzliche Besonderheiten, einzelne Parteien, Programme, Personen und Problemfelder sowie das Meinungsspektrum der Bevölkerung.

04.2010 DW-AKADEMIE Medienentwicklung Afrika Wahlberichterstattung 02

Das Training ist praxisorientiert, das heißt, Hörfunk- und Fernsehjournalisten produzieren aktuell und in modernen Formaten. Die Arbeit wird immer reflektierend begleitet von der Fragestellung "Wie berichte ich fair?" Außerdem entstanden Beiträge zu den Aspekten "Warum Wahlen?" und "Wer wählt wen warum?" Sie sollen, die Hörer und Zuschauer davon überzeugen, warum demokratische Wahlen unbedingt nötig sind. Bei diesen umfangreichen Projekten arbeitet die DW Akademie eng mit ihren Partnern wie der Konrad-Adenauer-Stiftung oder der Friedrich-Naumann-Stiftung sowie der Friedrich-Ebert-Stiftung zusammen.

Die DW Akademie hat im Jahr 2006 begonnen, das wichtige Thema der Wahlberichterstattung in ihr Trainingsrepertoire aufzunehmen. Mehr als einhundert

Journalisten aus verschiedenen Ländern Afrikas haben davon bisher profitiert.

2006 Madagaskar und Sambia

2007 Benin, Burkina Faso, Guinea, Mali, Senegal, Togo, Tschad, Kenia und Nigeria

2008 Angola, Südafrika und Ghana

2009 Tansania, Uganda, Botswana, Namibia, Lesotho und Mosambik