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Kultur

Oscar-Kontroverse um palästinensischen Film

Der preisgekrönte palästinensische Film "Divine Intervention" wird nicht am diesjährigen Wettbewerb um den Oscar als bester ausländischer Film teilnehmen. Während sich 54
Länder bei der Oscar-Akademie mit ihren Filmbeiträgen beworben haben, löste die schwarze Komödie von Regisseur Elia Suleiman im Vorfeld der Oscar-Nominierungen eine Kontroverse aus. Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences teilte am Mittwoch (29.01.03) mit, dass der Film - im Gegensatz zu anderen Darstellungen - bei der Akademie gar nicht eingereicht worden sei.

Produzent Humbert Balsam hatte in einer deutschen Wochenzeitung gesagt, seine Nachfrage nach den Chancen einer Nominierung sei von der Akademie abgeschmettert worden. Nach der Argumentation des
zuständigen Sprechers sei Palästina kein eigenständiger Staat im Sinne der UN-Richtlinien. Balsam vermutet hinter der abschlägigen Antwort Bedenken der Akademie, einen pro-palästinensischen Film als Kandidaten aufzustellen.

  • Datum 30.01.2003
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  • Permalink http://p.dw.com/p/3DiF
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