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Kultur

Orhan Pamuk bleibt bei seiner Türkei-Kritik

Der türkische Schriftsteller Orhan Pamuk hat sich für die Meinungsfreiheit und die Respektierung der Menschenrechte in seinem Heimatland eingesetzt. Jeder in der Türkei müsse seine Gedanken frei äußern können, sagte Pamuk am Samstag (22.10.2005) vor Journalisten auf der Frankfurter Buchmesse.

In der Türkei muss sich der 53 Jahre alte renommierte Schriftsteller, der an diesem Sonntag den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhält, wegen "Herabsetzung des Türkentums" vor Gericht verantworten. Pamuk hatte in einem Interview mit einer Schweizer Zeitung Anfang des Jahres an die Massaker an "einer Million Armenier" im alten Osmanischen Reich sowie an den Tod von 30.000 Kurden in der Türkei erinnert. "Ich verteidige, das was ich gesagt habe, Wort für Wort", bekräftigte Pamuk. "Ich versuche, mit erhobenem Haupt meine Verantwortung zu übernehmen", sagte er zu dem Prozess, der ihn im Dezember in Istanbul erwartet.

  • Datum 22.10.2005
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  • Permalink http://p.dw.com/p/7KyQ
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