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Global Ideas

Organische Abfälle heizen Brasiliens Keramikindustrie ein

Die Ziegel-Produktion hat die Wälder im Herzen der brasilianischen Keramikindustrie stark dezimiert. Doch Holz und Erdöl werden heute verstärkt durch Biomasse aus nachhaltigem Anbau ersetzt.

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Projektziel: klimafreundlichere Produktion von Keramik
Projektart: Umstellung auf Biomasse (Eukalyptus und Bambus aus nachhaltigem Anbau, Sägemehl, Kokosnussschalen)
Projektvolumen: Anfangsinvestition von 100.000 - 150.000 Euro
CO2-Einsparung: 440.000t CO2-Einsparung über die gesamte Projektlaufzeit (10 Jahre)

Im Nordosten Brasiliens liegt ein Zentrum der Keramikindustrie. Bis vor kurzem nutzten die örtlichen Keramikbetriebe in Capela noch Brennstoffe aus Erdöl zum Beheizen der Öfen oder auch Bäume aus der Caatinga, einer nahe gelegenen Naturlandschaft, die Capela umgibt. Doch die trockene Landschaft mit einzigartiger Flora und Fauna droht nicht mehr zur Wüste zu verkommen - denn mittlerweile haben die Firmen umgestellt: Jetzt werden unter anderem Abfälle aus Sägewerken, wie Holzspäne, verheizt oder auch die Schalen von Kokosnüssen. Gleichzeitig wird die Abwärme der Öfen zum Trocknen der Keramik genutzt und die anfallende Asche kompostiert. Die Unternehmen produzieren nun deutlich klimaschonender und nachhaltiger.

Ein Film von Miltiades Arsenopoulos

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