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Sport

Oranje vor Hitzeschlacht gegen Mexiko

Titelfavorit Niederlande bekommt es im Achtelfinale mit Mexiko zu tun und hat damit einen harten Gegner erwischt. Im K.o.-Spiel zwischen Costa Rica und Griechenland wird in jedem Fall Fußball-WM-Geschichte geschrieben.

"Hunderttausend Menschen haben mir schon gesagt, dass der Weg frei ist bei Gegnern wie Mexiko und Costa Rica oder Griechenland. Als würden wir schon im Halbfinale stehen. Aber so einfach ist es nicht." Arjen Robben nimmt den Gegner im Achtelfinale (29.06.2014, ab 18 Uhr MESZ im DW-Liveticker) mehr als ernst. Mexiko musste sich in der Brasilien-Gruppe nur wegen der schlechteren Tordifferenz mit Platz zwei zufrieden geben - gegen den Gastgeber erkämpfte sich

die "Tri" ein 0:0.

Dementsprechend groß ist das Selbstvertrauen des Teams von Trainer Miguel Herrera: "Natürlich wollen wir auch sie schlagen", kündigt er vollmundig an.

Die Elftal geht nach

drei Vorrundensiegen

zwar als großer Favorit in die Partie, hat jedoch die EM 2008 noch gut im Gedächtnis, als sie nach einer ebenfalls furiosen Vorrunde im Viertelfinale an Russland scheiterte. "Das habe ich noch nicht vergessen. Das darf uns auf keinen Fall noch einmal passieren", erklärt Kapitän Robin van Persie. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das schwül-heiße Klima in Fortaleza. Die Mittagshitze von mehr als 30 Grad und 90 Prozent Luftfeuchtigkeit wird den Europäern viel mehr zusetzen als den in der heimischen Liga häufig bei 40 Grad geforderten Mittelamerikanern, vermutet Mexikos Trainer Herrera: "Hoffentlich scheint die Sonne stark. Wir wollen sie körperlich killen."

Duell der Überraschungsteams

Einige Stunden später (29.06.2014, ab 22 Uhr MESZ im DW-Liveticker) treten in Recife zwei Teams gegeneinander an, die nicht jeder vorher auf dem Zettel hatte: Costa Rica und Griechenland. Eine der beiden Mannschaften wird Historisches erreichen, wenn sie in die nächste Runde einzieht - beide haben es noch nie in ein WM-Viertelfinale geschafft.

Die Spieler Costa Ricas jubeln (Foto: RONALDO SCHEMIDT/AFP/Getty Images)

Costa Rica hat in der Vorrunde Italien und Uruguay geschockt

Eine leichte Favoritenstellung hat dabei Costa Rica, das Uruguay und Italien schlug und sich beim 0:0 gegen England ebenfalls keine Blöße gab. In der Gruppe D mit drei ehemaligen Weltmeistern sicherten sich die

"Ticos" den ersten Platz.

"Uns interessiert es nicht, ob wir Favorit sind. Wir fühlen uns nicht als Favoriten", betont zwar Costa Ricas Chefcoach Jorge Luis Pinto, doch die offensivfreudige Mannschaft mit der stabilen Defensive zermürbte schon ganz andere Gegner als die biederen Griechen.

Der Europameister von 2004 zeigte bisher langweiligen Defensivfußball, hatte beim 0:3 gegen Kolumbien keine Chance, trennte sich torlos von den schwachen Japanern und kam erst in der Nachspielzeit zu einem schmeichelhaften

2:1-Erfolg gegen die Elfenbeinküste.

Dennoch geben sich die Griechen angriffslustig. "Wir haben gute Chancen", ist Bundesliga-Profi Sokratis überzeugt. Zum ersten Mal steht "To Piratiko", das Piratenschiff, in der Runde der letzten 16 bei einer WM und wittert nun die große Chance, zehn Jahre nach dem EM-Triumph mit Trainer Otto Rehhagel erneut für Aufsehen zu sorgen.

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