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Pressemitteilungen

Oppositionssprecher in Togo: "Machthaber provozierten gewaltsame Übergriffe auf deutsche Institutionen"

Aimé Tchabouré Gogué im Interview von DW-RADIO

"Die Machthaber haben die gewaltsamen Übergriffe auf deutsche Institutionen provoziert. Wir hoffen wirklich sehr, dass der Frieden bald wiederhergestellt ist und die Deutschen, die nach Togo kamen, um dem togoischen Volk zu helfen, bald zurückkehren können", sagte Aimé Tchabouré Gogué, Sprecher der Oppositionskoalition in Togo, im Französischen Programm von DW-RADIO. "Wir bedauern die gewaltsamen Übergriffe auf deutsche Einrichtungen sehr. Wir wissen, dass das deutsche Volk der togoischen Regierung und unserem Volk immer geholfen hat."

Aimé Tchabouré Gogué weiter: "Die antideutsche Mobilisierung entspricht nicht der Einstellung der Mehrzahl der Menschen hier im Land gegenüber Deutschland." Die togoische Opposition begrüße die Vermittlungsbemühungen durch die ECOWAS, die Wirtschaftsgemeinschaft des Westlichen Afrika.

Diese habe durch ihre Fehleinschätzung unmittelbar nach der Wahl allerdings zur Eskalation der Gewalt in Togo beigetragen, betonte Gogué im deutschen Auslandsrundfunk. "Die ECOWAS hatte zuvor die Reichweite der Krise im Togo nicht richtig eingeschätzt." Diese Fehleinschätzung habe auch dazu geführt, dass nicht schnell genug effektive Maßnahmen ergriffen worden seien. "Auf solche konkreten Schritte hoffen wir nun sehr, um die Krise in unserem Land endlich zu beenden", so der Oppositionssprecher.

3. Mai 2005
116/05

  • Datum 03.05.2005
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  • Permalink http://p.dw.com/p/6bEU
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