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Fokus Osteuropa

Opposition setzt auf die Kraft des Volkes

Präsident Leonid Kutschma ist für die Opposition der einzige Verhandlungspartner. Gespräche mit Premier Wiktor Janukowytsch werden abgelehnt, sagte der oppositionelle Abgeordnete Taras Stezkiw der Deutschen Welle.

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Massendemonstrationen in Kiew

"Die Leute werden nicht die Straßen räumen. Wir sind im Vorteil, und es ist die Kraft des Volkes, dessen massiver Druck die Machthaber zwingen wird, abzutreten." Das sagte Taras Stezkiw, ukrainischer Parlamentsabgeordneter der Partei "Nascha Ukraina" und Mitarbeiter im Wahlstab des Oppositionsführers Wiktor Juschtschenko, in einem Interview des Ukrainischen Programms von DW-RADIO. 700 000 Menschen auf dem Unabhängigkeitsplatz der Hauptstadt "sind unser Trumpf. Ich bin überzeugt, dass die zivilisierte Welt dem Wahlergebnis keine Legitimität einräumen wird", so Stezkiw weiter.

Der ukrainische Politiker betonte, dass seine Partei als Verhandlungspartner nur den noch amtierenden Staatspräsidenten Leonid Kutschma akzeptieren werde. Stezkiw: "Wir werden uns nie mit dem Staatsverbrecher Janukowytsch, der durch Wahlfälschungen gesetzwidrig die Macht errungen hat, an einen Tisch setzen." Nur mit Kutschma könne um die Machtübergabe und deren Bedingungen gesprochen werden. Der Oppositionspolitiker räumte im Ukrainischen Programm der Deutschen Welle ein, "wenn wir nicht bis zum Sieg durchhalten, werden wir diese Chance für immer vertun".

Deutsche Welle, 25.11.2004