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"Opfer unter allen Beteiligten"

Auch in dieser Woche lässt die Finanzkrise die DW-World-User nicht los. Aber auch das deutsche Engagement in Afghanistan, die US-Wahl, das anvisierte Linksbündnis in Hessen waren Themen.

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Deutsche Soldaten raus aus Afghanistan?

Dass die Darmstädter Soldatenvereinigung den schnellen Abzug deutscher Truppen aus Afghanistan fordert, finde ich sehr ermutigend. Den Krieg dort mit deutscher Beteiligung halte ich für einen schweren Irrtum, der nur furchtbare Opfer unter allen Beteiligten bringt, ganz besonders bei der Zivilbevölkerung. Unsere Soldaten und Waffen haben dort nichts zu suchen. Der dümmste Spruch meiner Ansicht: "Unsere Freiheit wird am Hindukusch verteidigt." (Elke Heinicke)

Meine Meinung dazu ist: Unsere Jungs haben am Hindukusch nichts verloren - NATO hin oder her. Der Einsatz wird genauso fehlschlagen, wie der der US-Streitkräfte im Irak. Die Russen haben in Afghanistan auch nichts erreichen können. (Reiner Knoth)

Es ist ein Wahnsinn unsere Soldaten in Afghanistan einzusetzen. Der Krieg ist nie zu gewinnen und für Deutschland ist auch rein gar nichts zu verteidigen. Die besten Wünsche für alle Soldaten und eine gesunde Heimkehr. (Peter Oster)

Finanzkrise - Manager zur Rechenschaft ziehen

Maßstab allen staatlichen Handelns muss das Gemeinwohl sein. Wenn die Insolvenz einer privaten Bank das Gemeinwohl gefährdet - in diesem Fall das gesamte Bankenwesen beziehungsweise die Kreditwirtschaft - sollte der Staat eingreifen. Das kann aber doch nur in der Weise geschehen, dass die verantwortlichen Manager dafür entsprechend zur Rechenschaft gezogen werden. So sollte ein privates Insolvenzverfahren durchgeführt werden, in das auch alle Vermögenswerte einbezogen werden. Hierzu zählen auch alle Vermögensübertragungen der vergangenen 10 Jahre - wie man das aus dem Erbrecht kennt. Verantwortung kann doch nicht nur ein besonders hohes Gehalt bedeuten, sondern auch eine entsprechende Risikoübernahme. (Bernd Overkamp)

Wir hören regelmäßig, dass Einkommen in Millionen- oder Milliardenhöhe für Manager und andere Reiche angemessen seien - sollen doch die für ihre selbst eingegangenen Risiken einstehen! Ich habe noch von keinem Reichen gehört, der seine Milliarden springen lässt, um diese Finanzkrise zu lösen. Nein, das soll der liebe Steuerzahler machen. Nein Danke. (Wolfgang Hoeschele)

Diese Krise ist eine Chance für die Demokratisierung des Bankwesens. Die allzu großen Spekulationsmöglichkeiten müssen eingedämmt und besser kontrolliert werden, solange die Menschen nicht in der Lage sind, ihre Geldgier zu bändigen. Die Gehälter der Direktoren müssen auf ein viel bescheideneres Maß gesenkt werden, damit sie ihre Sache nicht nur des Geldes wegen gut machen. Geld soll wieder Mittel werden, es war schon viel zulange Ziel. Wir müssen wirklich lernen, dass weniger mehr bedeuten kann. Die Finanzoasen müssen ebenfalls einer größeren Kontrolle unterworfen werden - aus demselben Grund. (Suzanne Glaner)

Glücksfall "Sankt Obama"

Meiner Meinung nach, ist Herr Obama ein Glücksfall für die Welt. Diesmal gehe ich davon aus, dass die Amerikaner für sich und für die ganze Welt Herrn Obama wählen - damit die Intelligenz auch mal gewinnt. (Dr. Ndombe Cacutalua)

"Palin startet Schmutz-Kampagne gegen Obama" - diese Überschrift sagt eigentlich schon alles. Ich habe noch nie einen Kandidaten gesehen, der oder die soviel Hass auslöste und beschmutzt wurde wie Palin. Sankt Obama kann eine weiße Weste vorzeigen, denn seine Lakaien im Kongress und vor allen Dingen in der amerikanischen Presse besorgen es für ihn. (Ursula Krugler)

Das Linksbündnis in Hessen

Unabhängig von der Parteizugehörigkeit, muss gegen Frau Ypsilanti Klage wegen eindeutigem Wahlbetrug erhoben werden. (Franz Mitterndorfer)

Weit hat es Deutschland gebracht, wenn die hessische SPD mit den Mauermördern eine Zusammenarbeit eingeht. (Helmut Kofler)