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Presse

Opel: Institut geht von "Kündigungen in massiver Art" aus

Andreas Bremer, Sprecher des Instituts für Automobilmarktforschung (Essen), im Interview von DW-TV


"Mir ist im Moment noch recht schleierhaft, wie Beschäftigungsgesellschaften oder Vorruhestand ausreichen sollen, um die mindestens 500 Millionen Euro, die Forster einsparen will, jährlich, wohlgemerkt, tatsächlich zu realisieren. Kündigungen werden wahrscheinlich unumgänglich sein und zwar in massiver Art." Das sagte Andreas Bremer, Sprecher des wirtschaftsnahen Instituts für Automobilmarktforschung (Essen), in einem Interview mit DW-TV. Bremer bezog sich auf die Rahmenvereinbarung, die der Betriebsrat des Unternehmens mit der Europa-Zentrale der Opel-Mutter General Motors (GM) am Mittwoch abgeschlossen hatte.


Seiner Einschätzung nach werde die Entwicklung bei Opel "so weitergehen wie in der Vergangenheit: Wir werden jede Woche ein paar neue Informationen bekommen, die dazu führen, dass es unterm Strich doch zu Kündigungen kommt", so Bremer im deutschen Auslandsfernsehen. Um Opel zu retten, müssten mehr als 500 Millionen Euro jährlich eingespart werden. Bremer: "Die Marke, der es am schlechtesten geht, dürfte unterm Strich sicherlich Saab sein, nicht zuletzt aufgrund der schmalen Modellpalette." Zu den Chancen des Bochumer Opel-Werkes meinte der Automobilwirtschaftsexperte, es handele sich "um eins der schwächsten Werke im ganzen GM-Verbund".

9. Dezember 2004
250/04

  • Datum 09.12.2004
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  • Permalink http://p.dw.com/p/5yCc
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