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Wirtschaft

Opel erhält erste Staatshilfe

Nach der Einigung auf ein Rettungskonzept für Opel hat der angeschlagene Autobauer die ersten Staatshilfen erhalten. Aus der von Bund und Ländern zur Verfügung gestellten Brückenfinanzierung seien Opel am Dienstag 300 Millionen Euro zugeflossen, teilte das Bundesfinanzministerium in Berlin mit. Dabei habe der Betrag nicht wie zunächst geplant durch den kanadisch-österreichischen Automobilzulieferer Magna gezahlt werden müssen. Die Summe habe zwar von Seiten des Investors bereit gestanden, die nun gefundene Lösung sei aber kostengünstiger und technisch einfacher. Die Bundesregierung hatte zusammen mit den betroffenen Landesregierungen in der Nacht zum Samstag eine staatliche Brückenfinanzierung von bis zu 1,5 Milliarden Euro für die Übernahme von Opel durch Magna und eine russische Bank beschlossen. Davon trägt der Bund die Hälfte. Den Rest wollen die Bundesländer mit Opel-Standorten gestaffelt nach Beschäftigungszahlen übernehmen.