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„Online-Projekte haben Reales bewirkt“

Soziale Netze gewinnen in der Ukraine und in Russland auch als Instrumente gesellschaftlicher Mobilisierung an Bedeutung. Die Bloggerinnen Alena Popova (Russland) und Oksana Romaniuk (Ukraine) berichten.

Gebannt verfolgt die internationale Gemeinschaft die Ereignisse und Entwicklungen in Russland und der Ukraine. Nicht nur die Krim-Krise, auch die fragile innenpolitische Lage in der Ukraine und die zunehmend repressive Herrschaft in Russland beschäftigen die Menschen. Moskau schränkt die Medienfreiheit weiter ein, viele ukrainische Medien sind in der Hand von Oligarchen.
Soziale Netze gewinnen in beiden Ländern als alternative Informationsquellen und Instrumente gesellschaftlicher Mobilisierung an Bedeutung. Was treibt die Online-Aktivisten an? Schaffen sie eine relevante Gegenöffentlichkeit? Wo liegen die Grenzen der Meinungsfreiheit? Wird die Wirkungsmacht der Sozialen Medien für die gesellschaftlichen und politischen Prozesse in der Ukraine und Russland hierzulande überschätzt?

Um diesen Fragen nachzugehen, laden wir Sie ein zum Medien- und Expertengespräch mit:

Alena Popova, Bloggerin und Internet-Aktivistin aus Russland (via Skype), und Oksana Romaniuk, Bloggerin und Medienexpertin aus der Ukraine.
Beide Frauen gehören zur Jury des diesjährigen DW-Wettbewerbs „The Bobs – Best of Online-Activism“. Alena Popova ist überzeugt: „Seit der Duma-Wahl im Dezember 2011 haben Online-Projekte Reales bewirkt.“ Nach Ansicht von Oksana Romaniuk vertrauen immer weniger Ukrainer ihren traditionellen Medien. Zu offensichtlich seien Zensur und Propaganda. „Die Suche nach Alternativen im Netz ist groß. Die ukrainische Blogosphäre hat sich durch die Proteste inzwischen erheblich entwickelt und viele Impulse bekommen.“

Mittwoch, 30. April 2014, 11 Uhr
ARD-Hauptstadtstudio, (Konferenzraum)
Wilhelmstr. 67 a, 10117 Berlin.


Anmeldung/Kontakt: Martina Bertram (T. 0228 4292055, Martina.Bertram@dw.de)

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Martina Bertram

T +49.228.429-2055 martina.bertram@dw.com