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Olympische Spiele

Olympisches Feuer für Pyeongchang entfacht

Die Olympische Flamme für die Winterspiele 2018 in Pyeongchang brennt. Im Beisein von IOC-Chef Thomas Bach kann das Feuer an der Stelle des antiken Olympia jedoch nicht auf traditionelle Art entzündet werden.

108 Tage vor der Eröffnung der Winterspiele 2018 in Pyeongchang in Südkorea (9. bis 25. Februar) ist im Heiligen Hain des antiken Olympia in Griechenland das Olympische Feuer entzündet worden. An der Zeremonie nahm auch Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), teil. Wegen des bedeckten Himmels konnte das Feuer allerdings nicht gemäß der Riten mit einem Parabolspiegel durch die Strahlen der Sonne entfacht werden. Stattdessen wurde das bei der Generalprobe eingesetzte Feuer genutzt, das wegen der ungünstigen Wetterprognose aufbewahrt worden war.

Bach: "Olympia kann Brücken bauen"

"Die Spiele von Pyeongchang werden der Welt zeigen, dass die olympischen Werte stärker sind als die spaltenden Strömungen," sagte IOC-Chef Bach. Die Olympischen Spiele, so der 63 Jahre alte Deutsche, hätten "in unserer zerbrechlichen Welt mehr denn je die Kraft, Brücken zu bauen und Freundschaften zu stiften. Die olympischen Werte Frieden, Respekt und gegenseitiges Verständnis sind essenziell in unseren Zeiten."

2000 Kilometer durch Griechenland

Erster Fackelträger war der griechische Skilangläufer Apostolos Angelis. Der 24-Jährige übergab das Feuer nach wenigen Minuten an den bekannten südkoreanischen Fußballer Park Ji-Sung (ehemals Manchester United). Ihnen folgen tausende weitere Träger auf dem Weg des Feuers ins Olympiastadion von Pyeongchang. Vom Tempel der Hera aus wird die Fackel zunächst über mehr als 2000 Kilometer quer durch Griechenland getragen, ehe sie am kommenden Dienstag mit dem Flugzeug ins knapp 8500 km entfernte Südkorea gebracht wird. Von der Millionenstadt Incheon aus wird die Flamme ab dem 1. November die verbleibenden 100 Tage bis zur Eröffnungsfeier durch das Gastgeberland der 23. Olympischen Winterspiele getragen.

Doping- und Korruptionsskandal

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) und die olympische Bewegung befinden sich in schwierigen Zeiten. Neben der zugespitzten politischen Lage auf der koreanischen Halbinsel und der damit einhergehenden Sicherheitsbedenken einiger prominenter Sportler muss das IOC weiterhin die Staatsdopingaffäre in Russland sowie die Korruptionsaffäre um Carlos Arthur Nuzman, Organisationschef der Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio, aufarbeiten.

sn/jhr (sid, dpa)

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