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Kultur

Olympiade der Weihnachtsmänner

Bei diesen Winterspielen gibt es weder Slalomrennen noch doppelte Rittberger: Wenn 50 Weihnachtsmänner aus ganz Europa zu den "Santa Olympics" zusammenkommen, sind Geschicklichkeit beim Päckchenpacken und Ausdauer beim Tretschlittenfahren gefragt. Schauplatz des jährlichen Santa-Claus-Camps ist Gällivare, eine einsame Kleinstadt jenseits des Polarkreises im nördlichsten Zipfel Schwedens.

Weitere Höhepunkte der dreitägigen Wettkämpfe sind das Abseilen durch enge Schornsteine und das Bändigen eigensinniger Rentiere. Angemeldet haben sich schon Teilnehmer aus Großbritannien, Russland und selbst aus dem fernen Spanien.

Doch nicht jeder hergelaufene Weihnachtsmann darf mitmachen: "Ein Santa Claus muss gutherzig, fröhlich und von einem Kollegen empfohlen worden sein", sagt Sivert Svensson, der die "Santa Olympics" im Auftrag der örtlichen Folklore-Gesellschaft organisiert. Sie beginnen am 19. November 2004, die Sieger können sich über Gold-, Silber- und Bronzemedaillen in Form von Spitzenschuhen freuen. Svensson hält den Wettbewerb für eine sehr erste Angelegenheit: "Es ist nämlich ziemlich schwierig, Geschenke nicht nur schnell, sondern auch schön einzupacken."