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Sport

Olympia- und Fußballchef Somalias getötet

Bei einem Selbstmord-Attentat in Mogadischu sind mehrere Menschen getötet worden. Unter den Opfern sind nach Medienberichten auch die beiden hochrangigsten Sportfunktionäre Somalias.

Soldaten und Rettungswagen vor dem Nationaltheater in Mogadischu. Foto: Reuters

Das Nationaltheater, der Ort des Anschlags

Ein Verletzter wird abtransportiert. Foto: Reuters

Zahlreiche Menschen wurden verletzt

Als der somalische Ministerpräsident Abdiweli Mohammed Ali vor rund 200 Zuhörer im Nationaltheater von Mogadischu eine Rede zum ersten Geburtstag des landesweiten Satelliten-Fernsehens hielt, zündete eine junge Frau einen Sprengsatz, den sie am Körper trug. Von bis zu zehn Toten ist die Rede. Darunter seien der Präsident des Somalischen Olympischen Komitees, Aden Hagi Yeberow, und der Chef des Somalischen Fußball-Bundes, Said Mohammed Nur, hieß es. Regierungschef Ali und sieben anwesende Minister kamen offenbar mit dem Schrecken davon. Die islamistische Miliz Al Schabaab, die der Terrororganisation Al Kaida nahe steht, übernahm die Verantwortung für den Anschlag.

IOC-Chef: "Barbarischer Akt"

Jacques Rogge, der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), verurteilte das Attentat als "barbarischen Akt". Die beiden Sportfunktionäre hätten sich "bemüht, das Leben der Menschen in Somalia durch Sport zu verbessern". Joseph Blatter, Chef des Weltfußball-Verbands FIFA, zeigte sich geschockt. "Ich kannte beide Männer persönlich", sagte Blatter. "Ich kann nur gute Dinge berichten über ihren unermüdlichen Einsatz, den Sport und den Fußball in ihrem Land voranzubringen."

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