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Oktoberfest

Oktoberfest-Wirte stellen neuen Maßkrug vor

Am 16. September wird auf der Münchner Theresienwiese wieder angezapft. Das diesjährige Motiv der Bierkrüge wurde jetzt schon in einer Art Staatsakt enthüllt.

Bevor es Mitte September wieder "O'zapft is" heißt, legen die Münchner Wiesn-Wirte, Schausteller und Vertreter der Stadt jedes Jahr fest, welches Motiv den offiziellen Maßkrug und das Wiesn-Plakat zieren darf. Die Vorstellung ist alljährlich ein wichtiger Termin, obwohl das jeweilige Motiv immer schon direkt nach dem Jahreswechsel präsentiert wird. Doch die Bayern lieben das Feiern und deshalb wird aus der Vorstellung des stets in begrenzter Auflage erscheinenden Kruges eine richtige Zeremonie gemacht.

Das diesjährige Motiv stammt allerdings nicht aus dem oberbayerischen München, sondern aus der verfeindeten Region Franken: Sarah Eigenseher und Hanna Hodzic von der Technischen Hochschule in Nürnberg hatten das Motiv in den Semesterferien entwickelt und bekamen dafür ein Preisgeld von 2500 Euro. Ihre Abbildung zeigt Maßkrug, "Breze" (Brezel) und "Hendl" (Brathähnchen) als unverzichtbare Insignien des Oktoberfests. Dazu gruppieren sich auf dem hellblauen Grund ein Trachtenhut, ein Edelweiß und ein Lebkuchenherz mit dem prägnanten Schriftzug "O'zapft is".

Mehr oder weniger ortsfremd war in diesem Jahr auch der Festredner: Kabarettist Maxi Schafroth kam in Begleitung seines Gitarristen Markus Schalk. Beide stammen aus dem Unterallgäu. In Anspielung auf den von vielen Gästen als zu hoch erachteten Bierpreis warnte er die anwesenden Wirte: "Mit uns machen Sie kein Geld. Wir betrinken uns schon im Zug". Das "minimalistische" Motiv auf dem Krug nannte Schafroth "zeitgenössisch-ikonografisch". Über den Spruch befand er: "Man hätte etwas mehr in die Tiefe gehen können."

djo/as (br.de, dpa)

 

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