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WM-Qualifikation

Ohne Julian Draxler gegen Aserbaidschan

Für das heutige letzte WM-Qualifikationsspiel muss Bundestrainer Joachim Löw auf Mittelfeldspieler Julian Draxler verzichten. Oliver Bierhoff schiebt Spekulationen um eine Zukunft Löws beim FC Bayern einen Riegel vor.

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WM-Quali: DFB mit frischen Kräften gegen Aserbaidschan

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft muss das letzte WM-Qualifikationsspiel gegen Aserbaidschan ohne Julian Draxler bestreiten. Der 24 Jahre alte Mittelfeldspieler von Paris St. Germain fällt am Abend (Anpfiff um 20:45 Uhr MESZ, ab 20:30 Uhr im DW-Liveticker) in Kaiserslautern wegen eines grippalen Infektes aus, wie der DFB wenige Stunden vor dem Anpfiff mitteilte. Bundestrainer Joachim Löw stehen damit im Fritz-Walter-Stadion noch 17 Feldspieler und drei Torhüter zur Verfügung. Nach dem 3:1 gegen Nordirland, mit dem sich Weltmeister Deutschland vorzeitig für die WM 2018 in Russland qualifizieren konnte, hatte bereits Toni Kroos das DFB-Team verlassen. Der Mittelfeldspieler von Real Madrid wird gegen Aserbaidschan geschont, er soll eine Rippenprellung auskurieren. Am Samstag hatte der Bundestrainer angekündigt, dass er sein Team auf einigen Positionen umbesetzen werde. Löw und seine Spieler wollen jedoch unbedingt die weiße Punkte-Weste behalten und im zehnten Qualifikationsspiel den zehnten Sieg einfahren.

Als Gruppenkopf gesetzt

Bundestrainer Löw am Samstag beim Training in Mainz

Der 10. Sieg im 10. Quali-Spiel soll her

Wie der Weltfußballverband FIFA am Sonntag bestätigte, wird Deutschland bei der Auslosung der WM-Gruppen am 1. Dezember im Kreml in Moskau auf jeden Fall als Kopf einer Vorrundengruppe gesetzt sein. Bundestrainer Löw will erst nach der Auslosung über ein Teamquartier entscheiden. Definitiv werden Mats Hummels und Co. eine Gruppenpartie in Moskau bestreiten, da alle acht Gruppenköpfe zu einem Spiel entweder im Finalstadion Luschniki oder in der kleineren Spartak-Arena antreten. Die beiden anderen Spielorte sind je nach Gruppe unterschiedlich.

Bierhoff will "Riegel vorschieben"

Löw bei der Pressekonferenz vor dem Aserbaidschan-Spiel. Foto: Imago

Bundestrainer Löw hat Spaß an seinem Job

Oliver Bierhoff hat aufgekommene Diskussionen um ein mögliches Engagement von Bundestrainer Löw als Coach des deutschen Fußball-Rekordmeisters Bayern München ab kommender Saison im Keim erstickt. "Zum einen hat Jogi bis 2020 Vertrag. Zum anderen: Wenn die Bayern um die Ecke schauen, werde ich schon einen Riegel vorschieben", sagte der Teammanager der Nationalmannschaft im TV-Sender Sport1. Löw hat als Bundestrainer zwar einen Vertrag bis zur Europameisterschaft 2020, aus dem er aber angeblich nach der WM 2018 in Russland vorzeitig aussteigen kann. Zuletzt hatte er allerdings eine Rückkehr in die Bundesliga ausgeschlossen - nicht jedoch, dass er noch einmal einen Verein übernimmt. "Im Moment denke ich nicht an die Rente", sagte Löw am Rande des WM-Qualifikationsspiels in Nordirland. "Mir macht der Job wahnsinnig viel Spaß, es ist für mich toll und pure Lust, bei Turnieren dabei zu sein."

sn/asz (dpa, sid)

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