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Made in Germany

OFFSHORE - Hart am Wind Teil 1

Von der Versuchsphase in den Volllastbetrieb - die Energiewende in Deutschland bringt die Offshore-Industrie zum Rotieren. Bis zu 10.000 Windkraftanlagen sollen in der Nord- und Ostsee entstehen, etwa 25 Gigawatt bis zum Jahr 2030. Deutsche Häfen hoffen auf einen Wirtschaftsboom. Auch Cuxhaven will zur Offshore-Basis werden.

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Doch der Aufbau der Offshoreparks kilometerweit vor der Küste ist eine gigantische Herausforderung - ein Kampf gegen Wind, Wellen und Zeit. Bereits 300 Millionen Euro wurden in die Infrastruktur des Hafens investiert, zwei Terminals aufgeschüttet, eine Schwerlastplattform installiert. Außerdem haben sich Unternehmen angesiedelt. Die CSC, eine Tochterfirma des Windanlagenbauers Bard, stellt die Fundamente für die Windtürme her: gelbe riesige "Füße", die von hier aus in den 100 Seemeilen entfernten Windpark "BARD Offshore 1" hinausgeschafft werden. Nebenan im Hafen produziert das Unternehmen Ambau die Stahltürme der Windkraftanlagen: kein Seriengeschäft, Windkraftanlagen nach Kundenwunsch. Doch die Aufbruchstimmung lockt nicht nur Neue an: das Familienunternehmen Otto Wulf ist ein Urgestein in Cuxhaven. Ihre Schlepper sind für Monate gechartert, sie bringen etwa Fundamente nach draußen in den Windpark - wenn das Wetter mitspielt. Denn Wind und Wellen sind nicht nur ein riesiger Zeit- und Kostenfaktor, sie erfordern technische Meisterleistungen auf hoher See. Die Monteure arbeiten unter Extrembedingungen in luftiger Höhe, schwankend auf Gondeln über dem kalten Nordseewasser. Grit Hofmann und Carmen Meyer mit einer vierteiligen Serie über die Herausforderungen des Offshore-Geschäfts in Cuxhaven.