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Terror

Offizier des ukrainischen Geheimdienstes durch Autobombe getötet

Die ukrainischen Behörden sprechen von einem "Terrorakt". Maksim Shapoval, ein ranghoher Militärgeheimdienstler, wurde in der Hauptstadt in seinem Auto in die Luft gesprengt.

Ukraine Anschlag auf einen Geheimdienstoffizier in Kiew (Reuters/V. Ogirenko)

Ermittler in Kiew untersuchen das Autowrack

Es sei "offensichtlich", dass ein in dem Luxuswagen "versteckter Sprengsatz" die verheerende Explosion verursacht habe, berichtete der Sprecher des ukrainischen Innenministeriums, Artem Schevtschenko. Er berief sich auf erste Ermittlungen nach dem Anschlag an einer Kreuzung in der Hauptstadt Kiew in den Morgenstunden. Der Fahrer, ein Offizier des Militärgeheimdienstes, sei sofort tot gewesen, eine Passantin und ein älterer Mann seien schwer verletzt.        

Das Verteidigungsministerium teilte mit, bei dem Toten handele es sich um Oberst Maksim Shapoval von der Hauptverwaltung des militärischen Abschirmdienstes. Laut Presseberichten leitete Shapoval eine Spezialeinheit. Die Polizei nahm Ermittlungen wegen eines möglichen Terrorakts auf.

Erst am vorigen Freitag war ein Geschäftsmann in Kiew bei einer Explosion in seinem Auto verletzt worden. Der bekannte Journalist Pawel Scheremet starb vor knapp einem Jahr, als eine Bombe in seinem Auto detonierte. Die Täter wurden bisher nicht gefasst.

Seit dem Ausbruch der Kämpfe mit den prorussischen Separatisten im Osten der Ukraine 2014 hat sich die Zahl der Gewaltakte außerhalb der Konfliktzone erhöht, Autobombenattentate gelten aber als eher selten.   

SC/mak (APE, rtre, dpa)

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