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Wirtschaft

Offenbar deutliche Akw-Laufzeitenverlängerung geplant

Die Koalition steuert nach einem Magazinbericht offenbar eine deutliche Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken an. Unionsfraktionschef Volker Kauder und seine FDP-Kollegin Birgit Homburger hätten sich darauf verständigt, sich an den Vorstellungen von Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) zu orientieren, berichtete der "Spiegel" am Samstag ohne Nennung von Quellen. Brüderle strebt eine Laufzeitenverlängerung von mindestens 15 Jahren an. Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) bekräftigte am Wochenende indirekt seine Haltung, Kernkraftwerke höchstens zehn Jahre länger als bislang geplant am Netz lassen. Das Thema solle auf einer Fraktionsklausur der Union am 7. und 8. September besprochen und in der letzten Septemberwoche im Bundestag beraten werden, hieß es in dem Bericht weiter. Nach dem noch gültigen Beschluss der früheren rot-grünen Bundesregierung müsste der letzte Atomreaktor um das Jahr 2022 vom Netz genommen werden.