Obama und Mubarak wollen Nahost-Friedensprozess forcieren | Fokus Amerika | DW | 19.08.2009
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Fokus Amerika

Obama und Mubarak wollen Nahost-Friedensprozess forcieren

Es war der erste Besuch von Ägyptens Staatspräsident Husni Mubarak in Washington seit fünf Jahren. Die Gespräche zwischen US-Präsident Barack Obama und Mubarak standen dabei ganz im Zeichen des Nahost-Friedensprozesses.

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Beide sind sich einig: die Frage der Siedlungspolitik sei entscheidend, damit die Friedensgespräche wieder in Gang kommen. Und es gibt bereits erste Anzeichen dafür, dass Israel in Sachen Siedlungspolitik einen Gang zurückschaltet. Regierungschef Benjamin Netanjahu gab jetzt bekannt, vorerst keine neuen Baugenehmigungen im Westjordanland mehr zu erteilen.

Die letzten Tage von Guantanamo?

Barack Obama dürfte die Entscheidung, den Siedlungsbau zu stoppen, dagegen gefallen - steht doch der Friedensprozess im Nahen Osten ganz oben auf seiner politischen Agenda. Ebenfalls weit vorn in der Prioritätenliste des US-Präsidenten rangiert die Schließung des Gefangenenlagers Guantanamo. Bereits kurz nach seinem Amtsantritt hatte Obama diese angeordnet - genauso wie das Verbot harter Verhörmethoden. Nach Angaben des Internationalen Roten Kreuzes haben sich die Bedingungen in Guantanamo schon spürbar verbessert.

Redaktion: Oliver Pieper

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