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Aktuell Nahost

Obama sieht Kampf gegen IS auf gutem Wege

Finanzielle Probleme, Gebietsverluste und immer weniger Kämpfer - der IS steht zunehmend unter Druck. US-Präsident Obama will die Luftangriffe auf die Dschihadisten in den nächsten Wochen verstärken.

US-Präsident Barack Obama sieht die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) in Syrien und dem Irak in der Defensive. Die USA seien dagegen in der Offensive und gedächten auch, dies zu bleiben, sagte Obama nach Beratungen mit seinem Team für nationale Sicherheit am Sitz des US-Geheimdienstes CIA in Langley im US-Bundesstaat Virginia.

11.500 Angriffe gegen den IS

Bei den jüngsten US-Luftangriffen in der Region seien drei führende IS-Mitglieder getötet worden, sagte Obama. In den "kommenden Tagen und Wochen" würden es mehr werden. "Jeden Tag werden IS-Führer aufwachen und wissen, es könnte ihr letzter sein", sagte der US-Präsident. Berichte zeigten, dass die Zahl der IS-Kämpfer auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahren gesunken sei. Insgesamt hat die internationale Koalition gegen den IS 11.500 Luftangriffe gegen die Dschihadisten geflogen.

Der Schlüssel zur Bezwingung des IS sei ein Ende des Bürgerkriegs in Syrien, sagte Obama. Daher werde die diplomatische Arbeit zur Beendigung des "schrecklichen" Konflikts fortgesetzt. In Genf hatte am Mittwoch die zweite Runde der von den Vereinten Nationen vermittelten Friedensgespräche für Syrien begonnen.

Syriengespräche in Genf

Der UN-Sondergesandte Staffan de Mistura empfing Vertreter des Hohen Verhandlungskomitees (HCN), eines von Saudi-Arabien geschmiedeten Oppositionsbündnisses. Wegen der ebenfalls am Mittwoch abgehaltenen Parlamentswahl in Syrien werden die Vertreter der Regierung erst am Donnerstag oder Freitag in Genf erwartet.

cr/stu (afp, rtr)