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Aktuell Nahost

Obama beendet Nahost-Reise

Vor seinem Abflug Richtung Heimat besuchte der US-Präsident in Jordanien die Felsenstadt Petra. Sein Außenminister Kerry bleibt in der Region. Er soll neue Nahost-Friedengespräche vermitteln.

Am Ende gab Barack Obama noch den Touristen: Nach politischen Gesprächen in Israel, den Palästinensergebieten und Jordanien besuchte der US-Präsident die Felsenstadt Petra. Zwei Stunden nahm er sich vor seinem Rückflug nach Washington Zeit, die berühmte Anlage zu besichtigen. "Das ist ziemlich spektakulär", sagte er beim Besuch des jordanischen UNESCO-Weltkulturerbes. Und gab den Journalisten Gelegenheit, ihn vor der illustren Kulisse abzulichten.

Weniger erfolgreich war Obama dabei, neue Friedensgespräche zwischen Israelis und Palästinensern zu vermitteln. Keine Seite machte dem US-Präsidenten eine Zusage. Und so liegt es an US-Außenminister John Kerry, Obamas Arbeit im Nahen Osten fortzuführen.

Kerry blieb in Jordanien und traf sich in Amman mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, "um die Gespräche fortzusetzen, die Präsident Obama und der Außenminister Anfang der Woche begonnen haben", wie das Außenministerium in Washington bestätigte. Anschließend trifft er, wieder in Israel, Ministerpräsident Benjamin Netanjahu.

Obama hatte Abbas bei seinem Besuch in Israel als verlässlichen Partner empfohlen. Um ihn zu stärken, gaben die USA während des Obama-Besuchs eingefrorene Hilfsgelder von knapp 500 Millionen Dollar frei. "Bei rund 200 Millionen (Dollar) handelt es sich um direkte Budgethilfe für die Palästinenserbehörden, 195,7 Millionen flossen durch USAID in humanitäre und Entwicklungshilfe, und 100 Millionen sollen im Kampf gegen Drogen eingesetzt werden", erklärte eine Außenamtssprecherin.

det/sti (ap, dpa)

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