″O Petróleo é nosso!″ | Fokus Amerika | DW | 04.09.2009
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Fokus Amerika

"O Petróleo é nosso!"

US-Regierung wegen Afghanistan unter Druck+++Brasilien verschärft die Ölgesetzgebung+++Chávez sucht Partner in Nordafrika+++Umweltschütze protestieren gegen Öl aus Kanada+++

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Der Krieg in Afghanistan setzt die US-Regierung mehr und mehr unter Druck: Die Zahl zivilen Opfer steigt, der Ruf der US-Truppen sinkt und nun auch noch ein Sexskandal in der Botschaft in Kabul. US-Generalstabchef Mullen ließ durchscheinen, dass die Zahl der Soldaten nochmals erhöht werde - auch für Verbündete wie Deutschland hätte das Folgen.

Brasilien verschärft Ölgesetze

Seit rund zwei Jahren überrascht Brasilien immer wieder mit Meldungen über riesige Ölfelder vor seiner Küste. Mindestens 50 Milliarden Barrel sollen dort angeblich lagern. Die könnten Brasilien zu einem der wichtigsten Ölproduzenten der Welt machen. Präsident Lula da Silva will die Ölindustrie deswegen noch enger an den Staat binden.

Chávez auf Reisen

Hugo Chavez, Präsident des fünftgrößten Erdölexporteurs der Welt, ist derzeit auf der Suche nach strategischen Allianzen. Und zwar mit Partnern, die auch politisch eingermaßen „flexibel" sind – und nicht zu den besten Freunden des liebsten Feindes USA gehören. Die findet Hugo Chavez auch in Nordafrika.

"Das schmutzigste Öl der Welt"

Um Öl aus den sandhaltigen Böden der kanadischen Provinz Alberta zu pumpen, braucht man eine riesige Mengen an Wasser und Energie. Dass die Obama-Regierung, die mehr Umweltschutz versprochen hat, den Bau einer Pipeline genehmigt, die das "schmutzige Öl" von Kanada in die USA pumpt, bringt nicht nur Umweltschützer auf die Barrikaden.

Redaktion: Anne Herrberg

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