NTSB untersucht tödliches Tesla-Feuer | Aktuell Amerika | DW | 10.05.2018
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Elektromobilität

NTSB untersucht tödliches Tesla-Feuer

Die US-Behörde für Transportsicherheit schickt nach einem tödlichen Unfall mit einem Elektrofahrzeug Experten nach Florida, um die Unglücksursache zu suchen. Zwei Jugendliche waren in einem Tesla verbrannt.

Vier Spezialisten seien auf dem Weg nach Fort Lauderdale im US-Bundesstaat Florida, um herauszufinden, warum die Batterie des Tesla Model S nach einem Unfall in Flammen aufgegangen ist, sagte NTSB-Chef Robert Sumwalt (Artikelbild). Wie die Nationale Behörde für Transportsicherheit mitteilte, hatte die Batterie des mit Strom betriebenen Fahrzeugs Feuer gefangen, nachdem der Wagen mit hohem Tempo gegen eine Wand gefahren sei.

Es gehe bei dieser Untersuchung ausdrücklich nicht um das Fahrassistenzprogramm "Autopilot", betonte Sumwalt. In der Vergangenheit hatte es einige vielbeachtete Unfälle mit Tesla-Autos gegeben, bei denen es zum Teil auch um die Frage ging, ob das selbstfahrende Auto oder die Fahrer selbst die Hauptschuld trifft.

Tesla Model S Elektroauto (Stan Honda/AFP/Getty Images)

Tesla Model S (Archivbild)

Zwei Teenager tot

Bei dem aktuellen Unfall waren am Dienstag in Fort Lauderdale drei 18-jährige Jugendliche mit einem Tesla Model S verunglückt. Nach NTSB-Angaben geriet das Auto bei hohem Tempo außer Kontrolle, kam von der Straße ab und prallte gegen eine Mauer. Anschließend ging die Batterie des Elektrofahrzeugs in Flammen auf.

Ein Augenzeuge sagte einem örtlichen Fernsehsender, dass der Streckenabschnitt als "Dead Man's Curve" bekannt sei, weil viele Autofahrer hier zu schnell führen.

Zwei der jungen Männer konnten nicht mehr aus dem Wrack befreit werden und verbrannten. Der dritte wurde aus dem Wagen geschleudert und kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.

In einer Mitteilung, die in Floridas Medien verbreitet wurde, sprach der Tesla-Konzern den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus und sagte zu, mit den Ermittlern zu kooperieren.

mak/se (afpe, dpa)

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