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Note

Schüler fürchten sie – Diplomaten tauschen sie aus – für Musiker ist sie unentbehrlich: die Note. Das Wort kann aber mit noch mehr Bedeutungen aufwarten. Es ist deshalb ein guter Kandidat für ein bestimmtes Ratespiel.

Wenn es sie nicht schon lange gäbe, man müsste sie erfinden. Ein Leben ohne sie ist schwer vorstellbar. Fast überall ist sie anzutreffen, sie ist unentbehrlich und unverzichtbarer Bestandteil unseres Alltags, weltweit! Ohne die Überschrift wären Sie mächtig ans Raten gekommen.

Ratespiel

Aber spielen wir dennoch ein Spiel, nämlich "Teekesselchen". Also unser "Teekessel" spielt vorrangig eine Rolle in der Politik, der Musik, der Schule und im Bankwesen.

Des Rätsels Lösung: Die "musikalische" Note ist nicht nur das grafische Zeichen für einen ganz bestimmten Ton, sondern auch der Ton selbst. Diesen kann man singen oder auf einem Instrument spielen. Die "politische" Note ist ein förmlicher schriftlicher Briefwechsel zwischen Botschaften.

Benotung

Dass Noten in der Schule als Bewertung von Klassenarbeiten, mündlichen Leistungen und schließlich als Zeugnisnoten eine manchmal für das ganze Leben entscheidende Rolle spielen, wollen wir nicht unerwähnt lassen. Allerdings sollte niemand alleine aufgrund seiner Noten beurteilt werden. Wer dies dennoch tut, wird von Schülern gern als Notenfetischist bezeichnet.

Aber wo wir bei Bewertungen sind: Auch Sportler wie etwa Kunstturner, Eiskunstläufer, Turmspringer werden benotet. Wenn sie die höchstmögliche Punktzahl bekommen, beispielsweise die Zehn beim Kunstturnen, haben sie die so genannte "Traumnote" erreicht.

Bank-, Fuß- und Kopfnote

Schon lange ist der sportliche Erfolg auch mit Noten ganz anderer Art verbunden. Mit Banknoten. Die werden übrigens von den Notenbanken ausgegeben. Banknote ist einfach der vornehme Ausdruck für Geldschein.

Das als Fußnote. Sehen Sie, schon wieder eine. Die Fußnote ist eine ergänzende Notiz am Fuße beziehungsweise am Ende einer Textseite. Übrigens, wenn es eine Fußnote gibt, sollte es auch eine Kopfnote geben. Stimmt genau. Die finden wir als den ersten Dufteindruck beim Erschnuppern eines Parfums oder Eau de Toilette. So gesehen hat jedes gute Riechwässerchen seine besondere Note.

Geprüfte Qualität

Da wir im Zeitalter des Testens und Bewertens leben, werden unzählige Produkte miteinander verglichen und für mehr oder weniger gut befunden. Die Note "mangelhaft" ist die schlechteste, die von einer Stiftung, die alle möglichen Waren testet, vergeben wird.

Die Note "sehr gut" steht – wie in der Schule – am Anfang dieser Notenskala.

Produkte, die damit ausgezeichnet werden, tauchen massiv in der Werbung auf. Egal, ob es sich um elektrische Zahnbürsten oder Dampfkochtöpfe handelt. Letztere führen uns zu einer weiteren Note. Zu der pikanten nämlich. Bestimmte Gewürze verleihen eben manchen Gerichten jene pikante Note, von der niemand so recht weiß, was sie eigentlich ist. Es schmeckt halt besonders.

Witzig?

Schmecken sollte auch der folgende Witz. Welche Note er bekommt, entscheiden Sie. Und wenn er Ihnen nicht gefällt, können Sie ja sprichwörtlich nach Noten schimpfen: "Norbert hat ein ganz schlechtes Zeugnis mit nach Hause gebracht. Die einzige gute Note hat er im Fach Singen. 'Das verstehe ich nicht', murmelt der Vater, 'dass man mit solchen Noten noch singen kann'."

Fragen zum Text

Ein Notenfetischist ist jemand, …

1. dem Noten besonders wichtig sind.

2. der Noten verabscheut.

3. der Angst vor Noten hat.

Banknoten sind …

1. Notenblätter, die auf einer Sitzbank liegen.

2. Geldscheine.

3. Schulzeugnisse, die auf die Bank gebracht werden.

Die Stiftung, die in Deutschland Produkte testet und bewertet, heißt …

1. Stiftung für Produktbewertung.

2. Noten-Stiftung.

3. Stiftung Warentest.

Arbeitsauftrag

Schreiben Sie eine Geschichte über ein Schulkind, das mit einem schlechten Schulzeugnis nach Hause kommt. Versuchen Sie dabei, so viele Bedeutungen wie möglich des Wortes "Note" zu verwenden.

Autor: Michael Utz

Redaktion: Beatrice Warken

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