1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Sport

"Note 1" für das DLV-Team

Medaillenregen bei der EM in Helsinki: Die deutschen Leichtathleten tanken kurz vor den olympischen Spielen Selbstvertrauen. Mit sechs Siegen und 16 Medaillen bestehen sie die Generalprobe für London.

Verena Sailer gewinnt Gold in Helsinki (Foto:Martin Meissner/AP/dapd)

Verena Sailer gewinnt Gold in Helsinki

"Ich würde der Nationalmannschaft die Note 1 geben", sagte DLV-Sportdirektor Thomas Kurschilgen. Die Euphorie war berechtigt, denn auch am Schlusstag der Europameisterschaft in Helsinki sorgten die DLV-Athleten noch einmal für Aufsehen. Gold für die 4 x 100 Meter-Staffel der Frauen. Das Quartet um die Kölnerin Verena Sailer erreichte in der Europa-Jahres-Bestzeit von 42,51 Sekunden die Ziellinie und verwies die Niederlande (42,80) und Polen (43,06) auf die Plätze zwei und drei. Ebenfalls eine Goldmedaille erreichte Weitspringer Sebastian Bayer, der mit 8,34 Meter seinen Konkurrenten keine Chance ließ. "Endlich das erste Gold im Freien, darauf habe ich lange gewartet", meinte Sebastian Bayer nach dem Wettkampf.

Bronze zum Abschluss

Robert Harting jubelt über EM-Gold (Foto: Reuters)

Fingerzeit für Olympia: EM-Gold im Diskuswerfen für Robert Harting

Silber holte, wie bei der WM 2011, Diskus-Ass Nadine Müller aus Halle mit 65,41 Metern. Nur die Kroatin Sandra Perkovic (67,62) war bei diesem Wettkampf besser. "Sandra hat ordentlich einen vorgelegt. Heute war es mir nicht möglich, in irgendeiner Form zu kontern. Aber Olympia sehe ich optimistisch entgegen", sagte Müller. Ebenfalls Vize-Europameister darf sich Stabhochspringer Björn Otto nennen, der mit 5,92 Meter knapp hinter dem Franzosen Renaud Lavillenie (5,97) blieb. Raphael Holzdeppe (5,77) komplettierte das gute deutsche Ergebnis mit dem dritten Platz.

Zum Abschluss der EM freute sich die deutsche 4 x 400 Meter-Staffel über die Bronzemedaille. Nach einem packenden Rennen erreichte das Quartett nach 3:01,77 Minuten die Ziellinie hinter den siegreichen Belgiern (3:01,09) und den zweitplatzierten Briten (3:01,56). "Nach der EM können die Athleten selbstbewusst nach London reisen", zeigte sich Verbandschef Clemens Prokop zuversichtlich für die bevorstehenden olympischen Spiele in London.

Die Redaktion empfiehlt