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Fokus Europa

Norwegens NS-Vergangenheit

Über 9000 Norweger waren während der deutschen Besatzung aktenkundige Mitläufer oder NS-Verbrecher. Unser Reporter Gunnar Köhne hat in Oslo über sogenannte Landesverräter recherchiert. Dazu mehr am 8.4. in Fokus Europa.

Norwegisches Staatsarchiv Oslo

Im Osloer Staatsarchiv lagern Akten über norwegische "Landesverräter".

Die Unterlagen lagern im Staatsarchiv der norwegischen Hauptstadt. Sie sind brisant und haben eine Diskussion über die Mitverantwortung des Landes etwa bei der Deportation norwegischer Juden ins Rollen gebracht. 70 Jahre nach dem Ende der deutschen Besetzung stellt sich Norwegen seinem faschistischen Erbe, unter anderem mit einer Ausstellung.

Die Eindrücke unseres Reporters Gunnar Köhne:
"Im norwegischen Staatsarchiv am Stadtrand von Oslo. lagern unter anderen die sogenannten "Landesverräterakten". Wir fanden: Schöner kann man das Gedächtnis einer Nation nicht aufbewahren. Das 'Hemmefrontmuseet' auf der Festung Akershus in Oslo sollte sich jeder Norwegen-Urlauber anschauen - nicht zuletzt jene aus Deutschland.
Norwegen Deutschland Ausstellung in Oslo

Das Heimatfrontmuseum hat dem Widerstand gegen die deutsche Besatzung ein Denkmal gesetzt.

Hier ist beeindruckend dokumentiert, wie mutig das kleine Land der deutschen Übermacht Widerstand geleistet hat. Das sollte bei aller Diskussion über die Kollaboration nicht vergessen werden. Ein Mitarbeiter erzählte uns, dass die letzten Überlebenden des Widerstandes immer noch einmal im Monat im Museum zu einer Tasse Kaffee zusammen kommen."