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Wirtschaft

Norwegen sorgt vor

Das vom staatlichen norwegischen Ölfonds verwaltete Vermögen ist zu Jahresanfang auf umgerechnet knapp 230 Milliarden Euro angeschwollen. Innerhalb von drei Monaten wuchs der Fonds damit um gut fünf Prozent, wie die Zentralbank am Dienstag in Oslo mitteilte. Norwegen legt in dem 1990 gegründeten Pensionsfonds Einnahmen aus der Förderung von Öl und Gas für zukünftige Generationen an und sorgt damit vor für die Zeit nach dem 'schwarzen Gold'. Der Fonds - mittlerweile einer der größten Investmentfonds der Welt - darf dabei nur ausländische Aktien und Anleihen kaufen, um eine Aufwertung der norwegischen Krone und eine Überhitzung der heimischen Wirtschaft zu vermeiden. Der Ethik-Rat des Fonds wählt die Investitionen auch nach ethischen Gesichtspunkten aus - Anlagen in Waffenfirmen und Umweltsündern sind tabu.

  • Datum 22.05.2007
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  • Permalink http://p.dw.com/p/AiNP
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