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Wissen & Umwelt

Nordpol, ich komme!

Deutsche-Welle-Reporter Stefan Nestler will es wissen. Der Abenteurer wird Anfang April zu einer Expedition zum Nordpol starten. Seinen Schlitten muss er selbst ziehen. Und das bedeutet bis dahin: härtestes Training!

In der Arktis

Ab in die Kälte!

"Unser Mann am Pol" - im April könnte das Wirklichkeit werden. Deutsche Welle-Sportreporter Stefan Nestler nimmt an einer kommerziellen Expedition zum nördlichsten Punkt der Erde teil. Geführt wird sie vom Schweizer Abenteurer, Fotografen und Kameramann Thomas Ulrich, der selbst schon sechsmal am Nordpol war und über jede Menge Erfahrung im Eis verfügt.

Auf Skiern, mit Schlitten

DW-Abenteurer Stefan Nestler

Stefan Nestler

Natürlich könnte man sich auch direkt per Helikopter am Pol absetzen lassen, doch ganz so leicht wollen es sich die fünf Teilnehmer der Expedition, die aus der Schweiz, Deutschland und Kanada kommen, nicht machen. Sie werden sich exakt auf dem 89. Breitengrad auf dem Polareis absetzen lassen und die letzten rund 120 Kilometer zum Nordpol auf Skiern zurücklegen. Dabei zieht jeder seinen eigenen Materialschlitten hinter sich her.

Das Eis rund um den Nordpol schwimmt auf dem arktischen Ozean. Es kann also durchaus passieren, dass die Scholle, auf der die Gruppe ihre Zelte aufschlägt, einige Kilometer, die zuvor mühsam zurückgelegt worden sind, wieder zurücktreibt. Zudem können sich jederzeit Eisrinnen auftun, die umgangen oder überwunden werden müssen. Schneestürme sind möglich, Temperaturen um minus 30 Grad wahrscheinlich. Für Spannung ist also gesorgt.

Am Bildschirm mitzittern

NORDPOL-BLOG

Im Nordpol-Blog der Deutschen Welle berichtet Stefan Nestler über die Vorbereitungen und die Expedition. Bevor es Richtung Norden geht, beleuchtet er schon interessante Aspekte rund um die Arktis: Wer war eigentlich unbestritten der erste Mensch am Nordpol? Wie realistisch ist die Aussicht auf eine komplett eisfreie Arktis? Alle reden vom Run auf die Rohstoffe, doch wem gehört der Pol?

Während der Expedition wird der Reporter dann per Satellitentelefon Texte, Bilder und Töne übermitteln, so dass man (fast) live mitfiebern oder eher mitzittern kann, ob die Gruppe wirklich den nördlichsten Punkt der Erde erreicht. Stefan Nestler war in den letzten Jahren fünf Mal im Himalaya und Karakorum unterwegs und hat von Expeditionen zu den höchsten Bergen der Erde berichtet, zuletzt 2007 aus dem 4800 Meter hoch gelegenen Basislager am Achttausender Manaslu in Nepal.

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