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Vor Südkorea

Nordkoreas Gegner proben den Ernstfall

Streitkräfte aus den USA, Japan und Südkorea trainieren vor der südkoreanischen Küste, wie man nordkoreanische U-Boote bekämpft. Das Manöver findet inmitten erhöhter Spannungen wegen des Atomprogramms Nordkoreas statt.

Die US-Marine hat zusammen mit Streitkräften aus Südkorea und Japan ein Manöver gestartet, wie das südkoreanische Verteidigungsministerium mitteilte.

Trainiert werden solle vor der südkoreanischen Küste vor allem eine "wirksame Reaktion" auf die Bedrohung durch nordkoreanische U-Boote und U-Boot-gestützte Raketen. Die Militär-Übung solle insgesamt drei Tage andauern - mehr als 800 Soldaten, mehrere Kriegsschiffe sowie Helikopter und Patrouillenflugzeuge seien beteiligt.

Drohgebährden aus Pjöngjang

Nordkorea hatte in den vergangenen Monaten vermehrt mit Raketentests provoziert. Zudem warnten Experten von der US-amerikanischen Johns-Hopinks-Universität davor, dass Nordkorea einen weiteren Atomtest vorbereite. Darauf deuteten unter anderem Bewegungen an einem Testgelände im Nordosten des Landes hin.

Es wäre der insgesamt sechste Atomtest des kommunistischen Regimes, das mit seinen militärischen Drohgebärden wiederholt gegen UN-Resolutionen verstieß. Die Regierung in Pjöngjang arbeitet zudem an der Entwicklung von Langstreckenraketen, die einen Atomschlag gegen die USA ermöglichen würden.

US-Präsident Trump drängte indes darauf, das Atomwaffenprogramm Nordkoreas zu stoppen. Wenn China seinen Nachbarn dazu nicht bewegen könne, würden die USA dies im Alleingang erledigen, sagte er der Financial Times. Sein genaues Vorgehen ließ er dabei jedoch offen.

mrk/pg (dpa/AFP)

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