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Aktuell Asien

Nordkoreanisches Atomprogramm im Mittelpunkt bei Obama-Besuch in Südkorea

US-Präsident Barack Obama ist zur zweiten Station seiner Asienreise in Südkorea eingetroffen. Sein Treffen mit Präsidentin Park Geun Hye in Seoul wird von der Sorge über das nordkoreanische Atomprogramm beherrscht.

Unmittelbar vor der Ankunft Obamas in der südkoreanischen Hauptstadt kam es zu einem Zwischenfall auf See. Die südkoreanische Marine feuerte Warnschüsse auf zwei Patrouillen-Schiffe Nordkoreas ab. Aus dem Verteidigungsministerium in Seoul hieß es, die Schiffe des kommunistischen Nordens seien "eine Seemeile weit" in südkoreanische Hoheitsgewässer eingedrungen. Ein Marineschiff habe Warnschüsse abgegeben, woraufhin die Schiffe des Nordens wieder abgedreht seien.

Aktivitäten auf dem Testgelände

Vor wenigen Tagen hatte das Verteidigungsministerium bereits vor einem möglicherweise bevorstehenden nordkoreanischen Atomtest gewarnt. Ein Sprecher sagte: "Unser Militär stellt derzeit viel Aktivität auf dem Atomtestgelände Punggye Ri fest."

Neue Form des Atomtests angedroht

Das Regime in Pjöngjang selbst hatte Ende März mit einer "neuen Form eines Atomtests" gedroht. Zudem hieß es unmittelbar vor dem Besuch Obamas, die Visite sei ein "gefährlicher" Schritt in Richtung einer Verschärfung der Spannungen auf der koreanischen Halbinsel.

Internationale Reaktion

Noch während seines Besuchs in Japan hatte Obama betont, dass im Atomstreit mehr Druck auf das kommunistische Regime in Pjöngjang nötig sei. In einem Zeitungsinterview warnte er zudem, falls es zu einem neuen Atomtest komme, zöge dies eine scharfe Reaktion der internationalen Staatengemeinschaft nach sich. Weitere Stationen seiner einwöchigen Asientour sind Malaysia und die Philippinen.

uh/wl (dpa,afp)