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Aktuell Asien

Nordkoreanischem Soldaten gelingt die Flucht

Die Landesgrenze zwischen Nord- und Südkorea ist streng bewacht und hochgerüstet. Einen jungen Soldaten aus dem Norden hat dies nicht abgehalten. Er floh in den Süden - und kam unbeschadet an.

Wachtürme und Stacheldraht - Blick auf die koreanische Grenze

Wachtürme und Stacheldraht - Blick auf die koreanische Grenze

Die Gelegenheit war offenbar günstig: Am frühen Morgen spazierte ein 19-jähriger Soldat aus Nordkorea über die Grenze in Richtung Süden - ohne dass ein Schuss abgegeben wurde. Wie das südkoreanische Verteidigungsministerium mitteilte, passierte der Mann im Bezirk Hwacheon nordöstlich von Seoul die Demarkationslinie und ergab sich dort den südkoreanischen Grenzschützern. Der Soldat habe desertiert, da er regelmäßig geschlagen worden sei, berichteten südkoreanische Militärs.

Dass eine Flucht über die schwer bewachte Landesgrenze in den Süden gelingt, ist selten. Die vier Kilometer breite Demilitarisierte Zone (DMZ) zwischen beiden Ländern erstreckt sich über die gesamte koreanische Halbinsel und ist mit Wachtürmen, Stacheldraht und Landminen gesichert. Auf beiden Seiten sind zehntausende Soldaten stationiert.

Meistens fliehen Nordkoreaner über die etwas durchlässigere Grenze nach China und reisen von dort weiter. Jedes Jahr verlassen Hunderte Menschen ihre isolierte kommunistische Heimat.

sp/jj (ap/afp)

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