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Ostasien

Nordkorea vermeldet "Wiedergeburt"

Machthaber Kim Jong Un zeigt sich hocherfreut: Nordkorea hat nach Angaben staatlicher Medien einen neuen Raketenantrieb getestet, der besonders leistungsstark sein soll.

Der erfolgreich verlaufene Test sei eine "Wiedergeburt" der nordkoreanischen Raketenindustrie, wird Kim Jong Un von der Nachrichtenagentur KCNA zitiert. Der neue Antrieb werde seinem Land dabei helfen, beim Befördern von Satelliten "Weltklasse-Niveau" zu erreichen. Nordkorea habe einen "historischen Sieg" errungen, sagte Kim, der laut KCNA selbst dem Test beiwohnte.

Andere Absichten?

Die Regierung des international isolierten Landes betont immer wieder, dass ihr Raumfahrtprogramm allein wissenschaftlichen Zwecken dient. Trägerraketen können jedoch sowohl zu zivilen als auch zu militärischen Zwecken eingesetzt werden. Die USA und das mit ihnen verbündete Südkorea gehen daher davon aus, dass Nordkorea eine Atomrakete bauen möchte, die sogar die Vereinigten Staaten erreichen könnte.

In jüngster Vergangenheit führte Nordkorea gleich eine ganze Reihe von Atom- und Raketentests durch - und provozierte damit die internationale Staatengemeinschaft. Die kommunistische Führung in Pjöngjang verstieß damit gegen mehrere Resolutionen des UN-Sicherheitsrats. Seit dem ersten Atomwaffentest Nordkoreas im Jahr 2006 beschloss das höchste Gremium der Vereinten Nationen bereits sechs Sanktionsrunden gegen das Land - ohne erkennbare Wirkung.

wa/jv (afp, rtr)

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