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Aktuell Asien

Nordkorea nimmt BBC-Journalisten fest

Der britische Reporter war während des Parteikongresses in Pjöngjang, doch offenbar missfiel dem Regime seine Berichterstattung. Er wurde acht Stunden befragt und dann des Landes verwiesen.

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Nordkorea weist BBC-Journalisten aus

Rund 130 Journalisten hat Nordkorea zu seinem ersten Parteikongress seit 36 Jahren ins Land gelassen. Doch das streng isolierte Land wacht streng darüber, was diese in ihre Heimat senden. Ein Bericht des britischen BBC-Journalisten passte dem Regime offenbar nicht, er stelle eine "Verletzung der Würde" des autoritären Staates dar, hieß es nach der Festnahme von Rupert Wingfield-Hayes.

Stein des Anstoßes: Bericht über Krankenhaus

Der Brite wollte gerade mit seinem Team das Land verlassen, als die Behörden ihn festsetzten, acht Stunden verhörten und anschließend auswiesen. Befragt wurde Wingfield-Hayes offenbar im Zusammenhang mit der Berichterstattung über ein Krankenhaus, dessen Authentizität er in seinen Berichten angezweifelt hatte. Für ausländische Reporter war der Besuch hier und in einer Fabrik von offizieller Seite organisiert worden.

Wingfield-Hayes hatte sich bereits vor dem Parteikongress in Nordkorea aufgehalten und dort ein Team von Nobelpreisträgern auf einer Forschungsreise begleitet.

fab/kle (apf, dpa, rtre, APE)

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