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Wirtschaft

Nordamerikanische Ford-Misere wird immer schlimmer

Mit den stärksten Produktionskürzungen seit mehr als 20 Jahren will Ford-Konzernchef Bill Ford die aufgeblähten Neuwagenhalden auf den Höfen der amerikanischen Händler abbauen, die ruinösen Verkaufsanreize reduzieren und die Fertigung der rasant fallenden Nachfrage anpassen. Im Schlussquartal 2006 soll die Produktion in Nordamerika um 21 Prozent oder rund 168.000 Fahrzeuge gekappt werden. Der Konzern reagierte damit auf die schlimmer werdende nordamerikanische Ford-Misere, die in diesem Jahr zu Milliardenverlusten führen dürfte.

Im September soll eine Neuauflage des erst im Januar vorgelegten und inzwischen als unzureichend angesehenen Sanierungsplans "Way Forward" (Weg vorwärts) für die schwer angeschlagenen nordamerikanischen Operationen folgen. Ursprünglich wollte der Ford-Chef bis 2012 insgesamt 14 nordamerikanische Fabriken schließen und bis zu 30 000 Mitarbeiter nach Hause schicken. Angesichts des Absatzeinbruchs auf dem heimischen Markt dürften zusätzliche und beschleunigte Werksschließungen und noch umfangreichere Entlassungen angekündigt werden.