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Wirtschaft

Nokia soll gegen Subventionsauflagen verstoßen haben

Nokia soll gegen Subventionsauflagen verstoßen haben

Der Handyhersteller Nokia hat in seinem Werk in Bochum weniger Arbeitsplätze geschaffen als vereinbart und damit offenbar gegen Subventionsauflagen verstoßen. In den Jahren 2002 bis 2005 habe das finnische Unternehmen 200 bis 400 Dauerarbeitsplätze zu wenig bereitgestellt, bestätigte der Sprecher des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministeriums, Joachim Neuser, am Samstag der Nachrichtenagentur AP. Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) warf Nokia ein Doppelspiel vor. Der DGB kündigte massiven Widerstand gegen die Werksschließung an. Neuser sagte, die rechtlichen Konsequenzen der zu geringen Arbeitsplatzzahlen im Bochumer Nokia-Werk würden derzeit geprüft. Endgültige Zahlen sollen im Laufe der kommenden Woche vorliegen. Die Fördermittel von 58 Millionen Euro waren Neuser zufolge an die Schaffung von 2860 Dauerarbeitsplätzen gebunden.