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Kultur

Nofretete zieht um

Eine der Hauptattraktionen der Berliner Museen, die farbenprächtige Kalksteinbüste der sagenhaften ägyptischen Königin Nofretete, zieht auf die Museumsinsel um.

Zunächst wird Nofretete (was so viel heißt wie: "Die Schöne ist gekommen") ab 2. März im Kulturforum am Potsdamer Platz im Mittelpunkt der Ausstellung "Hieroglyphen um Nofretete" stehen. Hieroglyphen als geheimnisvolle Symbole werden in dieser Ausstellung in Werken von Albrecht Dürer bis Keith Haring, also von der Renaissance bis in die zeitgenössische Kunst, der Büste der ägyptischen Königin gegenübergestellt. Der zweite Teil der Ausstellung bietet eine Kultur- und Religionsgeschichte Altägyptens im Medium der Schrift.

Die 50 Zentimeter hohe Büste der 1338 v. Chr. gestorbenen Königin Nofretete, der Gemahlin von König Amenophis IV. (Echnaton) und Stiefmutter des Tut-ench-Amun, war am 7. Dezember 1912 bei Ausgrabungen in den Ruinen von Tell el-Amarna, auf halbem Weg zwischen Luxor und Kairo am Nil gelegen, entdeckt worden. Die Büste wurde ein Jahr später vom Osmanischen Reich dem Ausgräber und Finanzier James Simon überlassen, der das Kunstwerk zunächst in seiner Berliner Privatwohnung aufstellte, ehe er die Büste 1920 dem Vorderasiatischen Museum auf der Museumsinsel schenkte.

  • Datum 28.12.2004
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  • Permalink http://p.dw.com/p/63Dn
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