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Kultur

Noch mehr Blicke!

Eine Straße, ein Baum oder ein Dachgiebel? Vielleicht mit einem Schornstein? Schauen Sie mal aus Ihrem Fenster!

Der Blick aus meinem Fenster: Birmingham, Großbritannien (Foto: Iris Bertz)

Birmingham, Großbritannien

"Das ist der Blick aus meinem Schlafzimmerfenster. Ich wohne mitten in Birmingham, ungefähr 10 Minuten vom Zentrum entfernt. Schon seit 11 Jahren lebe ich in Großbritannien, ich bin aber erst vor kurzem in diese schöne Gegend gezogen. Das Staubecken wurde von dem Bauingenieur Thomas Telford gebaut, um die Kanäle zu füllen."

Iris Bertz arbeitet in Birmingham als Beraterin für ein deutsches und englisches Bildungsprojekt.

Der Blick aus meinem Fenster: Buenos Aires, Argentinien (Foto: Alfredo Miranda Kleber)


Buenos Aires, Argentinien

"Ein schöner Morgen in Maschwitz, Buenos Aires. Wir haben Tage, an denen es jetzt um die 37 Grad warm wird. Es ist also sehr nützlich einen Pool in der Nähe zu haben. Viele Grüße aus Argentinien."

Dieses Foto schickte uns Alfredo Miranda Kleber Ende Dezember aus Buenos Aires.

Der Blick aus meinem Fenster: Wiepersdorf, Deutschland (Foto: Lars Holmström)


Wiepersdorf, Deutschland

"Ich bin finnischer Künstler und arbeite momentan im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf, südlich von Berlin. Seit August fotografiere ich mit Stativ jeden Tag diesen Hof. Mittlerweile existieren 95 Fotos und bis Ende meines Aufenthalts wird es eine Serie von etwa 105 Aufnahmen geben. Danach werde ich aus dem Ganzen ein Video mit Musik machen. Mich interessiert dieses Stilleben, es passiert meistens nichts im Hof, keine Menschen, Autos, nur Jahreszeit und Wetter wechseln, dann sieht die Landschaft anders aus."

Lars Holmström lebt in Tampere, Finnland.

Der Blick aus meinem Fenter: Insel Mainau, Deutschland (Foto: Heinrich Straub)


Insel Mainau, Deutschland

"Das Bild zeigt den Blick aus meinem Büro auf der Insel Mainau im Bodensee. Als Umweltmanagementbeauftragter und Sicherheitsingenieur der Mainau GmbH erlebe ich einen wunderschönen Arbeitsplatz in sehr vielfältiger Weise."

Heinrich Straub hat uns diese Impression von der verschneiten Bodensee-Insel geschickt.

Der Blick aus meinem Fenster: See Mälaren, Schweden (Foto: Carsten Gram)


Mälaren, Schweden

"Aus dem Wohnzimmerfenster sieht man den (zugefrorenen) See Mälaren. Der See ist der drittgrößte in Schweden. Er beginnt im Zentrum von Stockholm und breitet sich ungefähr 150 Kilometer westlich aus. Der Winter war im letzten Jahr außergewöhnlich hart mit viel Schnee und Frost, aber dann bekommt man die Möglichkeit auf dem Eis zu wandern."

Carsten Gram kommt ursprünglich aus Dänemark, ist Schauspieler von Beruf und wohnt seit fünf Jahren 50 km entfernt von Stockholm.


Der Blick aus meinem Fenster: Neufundland, Kanada (Foto: Darryl Cremasco)


Neufundland, Kanada

"Hier ist ein Blick aus meinem Wohnzimmerfenster. Trotz einem warmen und schönen Herbst ist der Winter wiedergekommen. Obwohl es ziemlich kalt draußen ist, kann ich ein wundervolles Eisdschungelmuster sehen."

Darryl Cremasco ist 28 Jahre alt und wohnt in Neufundland, Kanada, wo er als Chordirigent und Berufsmusiker arbeitet.

Thema: Der Blick aus meinem Fenster: Khartoum, Sudan (Foto: Yusra F. H. Taha)

Khartoum, Sudan

"Dieses Foto habe ich während der Regenzeit aufgenommen, die von July bis Oktober dauert. Ich liebe diese Zeit! Der Regen ist so erfrischend, besonders nach einem heißen Tag. Aber, nicht alles ist im Herbst schön. Dies ist der Blick auf ein Gelände vor unserem Haus. Wegen der schlechten Kanalisation überfluten in der Regenzeit Straßen und Grundstücke. Das Wasser kann dann tagelang stehen, bis es endlich wegtrocknet. Als ich das Foto gemacht habe, hat es von nachmittags bis abends fürchterlich geregnet."

Yusra Farouk Hassan ist sudanesisch/slovenischer Herkunft, lebt in Khartoum, hat Biologie und Wirtschaftswissenschaften studiert und fotografiert gerne Landschaften.

Der Blick aus meinem Fenster: Estland (Foto: Ellen Rosimannus)

Estland

"Der Herbst in Estland hat angefangen, lang, regnerisch und düster…Der erste Schornstein raucht. In dem Mehrfamilienhaus, wo das Foto aufgenommen wurde, ist es wohl viel kälter als in dem Haus mit dem Schornstein, denn hier gibt es keinen gemütlichen Ofen, der das Zimmer warm heizen würde, wie in dem Haus mit dem Schornstein. Es ist Freitagabend in einer estnischen Kleinstadt. "

Ellen Rosimannus hat uns das Foto Ende September aus Estland geschickt.

Der Blick aus meinem Fenster: Taipeh, Taiwan (Foto: Yully Lin)

Taipeh, Taiwan

"Das ist der Blick aus dem vierten Stock der Bibliothek der National Taiwan University in Taipeh. Taipeh ist eine quirlige Stadt, vollgestopft mit Menschen und Fahrzeugen. Aber auf dem Universitäts-Campus sehen wir nur Fahrräder und Azaleen, in eleganter Atmosphäre. Aus diesem Blickwinkel sieht man zufällig noch ein kleines Stück vom Royal Palm Boulevard."

Yully Lin lebt in Taipeh und studiert an der National Taiwan University (NTU).

Thema: Der Blick aus meinem Fenster: Berlin, Deutschland (Foto: Friedrich Zimmermann)


Berlin, Deutschland

"Wenn ich aus meinem Fenster schaue, kann ich die Nikolaikirche sehen, die älteste Kirche Berlins. Dahinter den Turm des berühmten roten Rathauses mit der Flagge von Berlin. All diese großartigen Gebäude werden vom Berliner Fernsehturm, der mit 368 Meter der höchste Fernsehturm Deutschlands ist, überragt. Meine Wohnung liegt im zweiten Stock eines sogenannten Plattenbaus, der zu einer Reihe von Fertighäusern gehört, die aus Anlass des 750. Geburtstages von Berlin gebaut worden sind."

Friedrich Zimmermann ist pensionierter Medienschaffender und lebt in Berlin.

Der Blick aus meinem Fenster: Mátraszele, Ungarn (Foto: Nagy Eniko)


Mátraszele, Ungarn


"Wenn ich aus meinem Fenster schaue, sehe ich die alte Kirche in meinem kleinen Dorf. Die Kirche steht auf einem Hügel und sieht wunderschön bei Sonnenuntergang aus. Wenn ich mich beruhigen möchte, sehe ich gerne mal zum Fenster raus."

Nagy Eniko aus Mátraszele in Ungarn.

Der Blick aus meinem Fenster: Cherson, Ukraine (Foto: Liuba Bilozerska)


Cherson, Ukraine

"Hallo aus der sonnigen Ukraine! Die Stadt Cherson, in der ich lebe, liegt nicht weit vom Schwarzen Meer entfernt. Und das ist der Blick aus meinem Fenster im Schlafzimmer. Seit meiner Kindheit begrüsst mich morgens dieser Apfelbaum. Er ist bei jedem Wetter schön, besonders im Frühling, wenn er blüht. Ich mag den Baum aber auch im Herbst. Die Äpfel werden rot und duften herrlich. Bald werden sie reif!"

Liuba ist Studentin und kommt aus Cherson in der Ukraine. In ihrer Freizeit fotografiert sie gerne.

Der Blick aus meinem Fenster: Buenos Aires, Argentinien (Foto: Luciano Quiroga)


Buenos Aires, Argentinien

"Das ist der Blick aus meinem Fenster. Ich lebe im fünften Stock in einem der vielen Hochhäuser, wie man sie in Buenos Aires findet. Mein Viertel ist nicht so chaotisch, wie es vielleicht scheint. Eigentlich ist es sogar ruhig und nett. Heute haben wir einen sonnigen Wintertag."

Luciano Quiroga lebt in Buenos Aires, Argentinien.

Der Blick aus meinem Fenster: Florida, USA (Foto: Paul Cornelius)


Florida, USA

"Das ist der Blick aus meinem Küchenfenster. Sie sehen eine Familie von Kanadakranichen, die unseren Hof regelmäßig besucht. Der junge Kranich ist ein wenig kleiner als seine Eltern. Außerdem hat er noch nicht den typisch roten Kopf, den man bei ausgewachsenen Kranichen sehen kann. Es sind wunderschöne Vögel, und es ist uns immer eine große Freude, sie bei uns zu haben."

Paul Cornelius schreibt aus Port St. Lucie in Florida.

Der Blick aus meinem Fenster: Südafrka (Foto: Ina Gouws)


Südafrika

"Hallo aus Südafrika. Das ist der Blick aus meinem Fenster. Ich war sehr glücklich, den Vogel fotografieren zu können. Es ist ein Weißbrauenrötel oder auch Jan Frederik, wie er auch in Südafrika heißt. Er ist sehr scheu. Leider ist mein Deutsch noch nicht sehr gut, da ich noch lerne."

Ina Gouws aus Südafrika.

Der Blick aus meinem Fenster: Suomenlinna, Finnland (Foto: Arundhati Deosthale)


Suomenlinna, Finnland

"Für Künstler ist Suomenlinna eine Wohltat, unglaublich ruhig und wirklich wunderschön! Und welch ein Kontrast für meine indische Seele: von 48°C auf -1°C – von einem Land mit über einer Milliarde Menschen auf eine Insel mit gerade einmal 850 Einwohnern!"

Der Künstler Arundhati Deosthale aus Indien nimmt zurzeit am "Helsinki International Program for Artists" auf Suomenlinna, einer Festungsinsel vor Helsinki, teil.

Der Blick aus meinem Fenster: Evenskjer, Norwegen (Foto: Gerhard N. Mundt)


Evenskjer, Norwegen

"Evenskjer, Nordnorwegen (68'35 Nord / 16'34 Ost): Aus meinem Küchenfenster sehe ich ein Kreuzfahrtschiff vorbeifahren. Im Sommer durchqueren viele dieser Schiffe den Tjeldsund auf ihrem Weg von den Lofoten zum Nordkap. Der Berg im Hintergrund heißt Sætertind. Er ist 1095 Meter hoch und liegt auf Hinnøya, Norwegens größter Insel. Wie man sieht, liegt auch im Sommer noch Schnee auf dem Gipfel!"

Gerhard N. Mundt ist Kanadier mit deutschen und norwegischen Wurzeln und lebt mit seiner Familie im pittoresken Nordnorwegen.

Der Blick aus meinem Fenster: Ashford, Irland (Foto: Brendan Lynch)


Ashford, Irland

"Ich bin sehr glücklich über diese Aussicht aus meinem Küchenfenster. Ich schaue über das Tal von Ashford, County Wicklow, in Irland."

Brendan Lynch ist Taxifahrer in Dublin.

Der Blick aus meinem Fenster: Sydney, Australien (Foto: Matthew Samson)


Sydney, Australien

"Als ich durch den zentralen Geschäftsbezirk von Sydney ging, entschloss ich mich, dieses Foto für die Deutsche Welle aufzunehmen. Man sieht den "World Square", besser gesagt einen Teil davon. Sydney liegt im Staat New South Wales in Australien. Der fließende Verkehr gibt dem Bild erst seinen speziellen Character, finde ich."

Matthew Samson ist 26 Jahre alt und lebt in Sydney, Australien.

Der Blick aus meinem Fenster: Yogyakarta, Indonesien


Yogyakarta, Indonesien

"Aus meinem Fenster sehe ich die Katze und das Huhn. Die Katze hatte in meinem Hof geschlafen. Sie sieht noch immer schläfrig aus, ist aber sehr wachsam."

Harjito Sangaji lebt in der alten Königsstadt Yogyakarta auf der Insel Java.

Der Blick aus meinem Fenster: Kiew, Ukraine (Foto: Valentin Bondaruk)


Kiew, Ukraine

"Das ist der Blick vom Balkon des obersten Geschosses eines großen Gebäudes. Er zeigt eine fantastische Aussicht auf die Wohnviertel von Kiew, der Hauptstadt der Ukraine. Hier leben hunderttausende Menschen, wie ich auch. Jeden Morgen und Abend überqueren unzählige Pendler den Fluss Dnepr, der die Stadt in Wohn- und Geschäftsbezirk teilt. Mit den üblichen Staus zur Rushhour gehen die Einwohner von Kiew sehr entspannt um."

Valentin Bondaruk studiert Wirtschaftwissenschaften in Kiew. Er liebt es, Stadtlandschaften zu fotografieren.

Der Blick aus meinem Fenster: Bonn, Deutschland (Foto: Bumsuk Lee)


Bonn, Deutschland

"Sonnenschein strömt durch mein Fenster und weckt mich auf. Nach vielen düsteren und wolkigen Tagen im Mai ist es für mich viel schöner, morgens mit Sonne aufzustehen. Viele in meiner Nachbarschaft, die ich leider noch nicht so gut kenne, freuen sich sicherlich ebenfalls über das schöne Wetter."

Bumsuk Lee arbeitet als Redakteur im deutschen Programm des südkoreanischen Auslandsdienstes KBS WORLD Radio in Seoul. Zur Zeit hospitiert er bei der DW in Bonn.


Der Blick aus meinem Fenster: Nairobi, Kenya (Foto: Mutua Alex Michael)


Nairobi, Kenya

"Ich lebe in einem Slum namens Kyangombe in Kenya. Während ich draußen sitze und eine kühle Briese genieße, sehe ich diese drei kleinen Jungen entlang der Eisenbahn im Schmutz spielen. Das erinnert mich an die unbekümmerten Tage meiner Kindheit."

Mutua Alex Michael lebt in Kyangombe, bei Nairobi in Kenya.

Der Blick aus meinem Fenster: Turin, Italien (Foto: Martin Bruckmanns)


Turin, Italien

"Das hier ist die Aussicht aus meinem Fenster zum Innenhof des Hauses, in dem ich in Turin lebe. Einer meiner Nachbarn hatte Wäsche zum Trocknen hinausgehängt, und diesen speziellen Anblick fand ich interessant und lustig."

Martin Bruckmanns lebt seit 1993 in Turin. Er kam zum Studium von Deutschland nach Italien und ist professioneller Fotograf.

Der Blick aus meinem Fenster: Dharwad, Indien (Foto: C. Pavan)


Dharwad, Indien

"Wenn ich aus meinem Fenster schaue, sehe ich diese scharfen Chilischoten, die zum Trocknen ausgelegt werden, wenn in der Stadt die Temperaturen steigen. Früher war es hier oft kühl und regnerisch, doch inzwischen steigen die Temperaturen bis auf 38 Grad."

C. Pavan lebt in der Stadt Dharwad, im südindischen Bundesstaat Karnataka.

Der Blick aus meinem Fenster: Ankara, Türkei, (Foto: Günay Gürsoy)


Ankara, Türkei

"In unserer Stadt gibt es viele Turteltauben und dieses Liebespaar kommt fast jeden Morgen an mein Fenster. Sind die nicht entzückend?"

Günay Gürsoy schreibt aus Ankara, der Türkei.

Der Blick aus meinem Fenster: Groningen, Niederlande (Foto: Regina Leeger)


Groningen, Niederlande

"Das ist der Blick aus meinem Wohn- und Arbeitszimmer. Ich wünsche mir manchmal etwas mehr "Raum", aber so kann ich einfach den Winkkontakt zu dem kleinen Mädchen, das gegenüber wohnt, aufrechterhalten. Das ist positiv."

Regina Leeger lebt und arbeitet seit zwei Jahren in Groningen.

Der Blick aus meinem Fenster: Köln, Deutschland (Foto: Mascha Dinter)


Köln, Deutschland

"Wenn mein Freund und ich aus unserem Fenster im 4. Stock schauen, bietet sich uns das Postkarten-Panorama von Köln. Auf dem Bild sehen wir die modernen Kranhäuser und im Vordergrund fließt der Rhein. Wir sind vor kurzem hierher gezogen und haben die Wohnung aufwändig renoviert, aber der Ausblick macht alle Mühe wett."

Mascha Dinter studiert an der Uni Köln Germanistik.

Der Blick aus meinem Fenster, Obidos, Portugal (Foto: Uli José Anders)


Obidos, Portugal

"Hier ist ein Blick aus dem alten portugiesischen Mauerstädchen Obidos. Immer wenn ich meine Mutter in Portugal besuche, genieße ich die mittelalterliche Atmosphäre dieser alten Stadt."

Uli José Anders lebt in Köln und stammt aus Portugal.

Der Blick aus meinem Fenster, Tampa, Florida (Foto: Larry Zollner)


Tampa, Florida

"Heute morgen habe ich ein Foto von meinem Innenhof gemacht, mein ganz persönlicher Blick. Während der warmen Monate in Florida verbringe ich viel Zeit in meinem Patio. Die Amaryllis begleitet mich seit langem. Ich habe vor Jahren mit einer Pflanze begonnen, über die Jahre vermehrt sich die Amaryllis fast wie von selbst."

Larry Zollner aus Florida.

Der Blick aus meinem Fenster: Oggersheim, Deutschland (Foto: Bruno Siegel)


Oggersheim, Deutschland

"Diesen unverbaubaren Blick habe ich aus dem 17. Obergeschoss über Ludwigshafen-Oggersheim, der Heimat eines unserer Alt-Bundeskanzler."

Bruno Siegel aus Oggersheim.

Der Blick aus meinem Fenster: Borač, Serbien (Foto: Bojana Veselinovic)


Borač, Serbien

"Ein wunderschöner Morgen in der mittelalterlichen Stadt Borač. Endlich Frühling. Es ist sonnig, die Vögel zwitschern, und um mich herum herrscht nur Ruhe und Harmonie. Was für ein Morgen!"

Bojana Veselinovic aus Serbien studiert Germanistik. Ihr Hobby ist Fotografieren.

Der Blick aus meinem Fenster: Yokohama, Japan (Foto: Yuriko Ehara)


Yokohama, Japan

"Jetzt stehen die Kirschbäume endlich in voller Blüte. Jedes Jahr zu dieser Zeit, wenn ich meine Tür öffne, sehe ich die weißen Blüten, das macht mich sehr glücklich. Alle Japaner genießen die Zeit der Kirschblüte, die bei uns "Hanami" heißt."

Yuriko Ehara ist 70 Jahre alt und lebt in der Hafenstadt Yokohama.

Der Blick aus meinem Fenster: Nairobi, Kenia (Foto: Malte Laveatz)


Nairobi, Kenia

"Wenn ich aus meinem Fenster schaue, dann fällt mein Blick auf den Waschplatz mit dem großen Wasserspeicher. Hier wird die Wäsche meist am Wochenende gemacht, ganz früh morgens - und anders als in Deutschland: Es wird mit den Händen gewaschen. Es dauerte ein bis zwei Waschgänge, bis ich für mich die beste Technik herausgefunden hatte. Anfänglich hat eine 'Maschine' Wäsche bei mir noch eine Stunde gedauert. Mittlerweile schaffe ich es in einer halben Stunde, also schneller als die Waschmaschine."

Malte Laveatz aus Hamburg absolviert zurzeit ein Auslandssemester in Nairobi und berichtet im Studi-DW-Blog über seine Erfahrungen als "Mzungu" in Kenia.

Der Blick aus meinem Fenster: Shanghai, China (Foto: Sabina Ihrig)


Shanghai, China

"Ich saß nachmittags in meinem Büro und bereitete den Unterricht vor, als plötzlich lautes Geschnatter und Geschrei zu mir ins Zimmer drang. Anfangs konnte ich den Trubel nicht zuordnen. Schließlich schaute ich von Neugier gepackt aus meinem Fenster und erblickte diese rote Glut: Das benachbarte Kolleg zelebrierte seine Absolventen, die allesamt in rote T-Shirts gehüllt waren. Ich schnappte mir meine Kamera und kletterte aus dem Fenster - immerhin der 6. Stock - um diesen so seltenen Farbtupfer festzuhalten."

Sabina Ihrig ist seit 20008 DAAD-Lektorin am Chinesisch-Deutschen Hochschulkolleg (CDHK) der Tongji-Universität in Shanghai.


Der Blick aus meinem Fenster: Insel Pag, Kroatien (Foto: Volzana Anders)


Insel Pag, Kroatien

"Von dem Balkon meines Ferienhauses blicke ich auf die kroatische Adria. Manchmal peitscht der Jugo die Wellen des sonst so ruhigen Meeres auf. Ich freue mich schon auf den Sommer".

Volzana Anders stammt aus Kroatien und lebt in Köln.


Der Blick aus meinem Fenster: Maskat, Sultanat Oman (Foto: Kilian Kresing)


Maskat, Sultanat Oman

"Blick vom Dach des Gutech-Hauptgebäudes am Strand von Athaibah. Die Fischerboote im Hintergrund sind dank des Sultans immer noch Lebensgrundlage von vielen Omanis. Es regnet hier gerade mal zwei bis drei Tage im Jahr. Aktuelle Temperatur in der kältesten Jahreszeit mindestens 28 Grad Celsius."

Kilian Kresing hat an dder German University of Technology Architektur- und Städtebaustudenten unterrichtet. Im Moment reist er mit seiner Freundin auf dem Landweg von Maskat zurück nach Düsseldorf: 5000 Kilometer Luftlinie.


Der Blick aus meinem Fenster: Seattle, USA (Foto: Thaitung Tran)


Seattle, USA

"Ich arbeite in Downtown im 18. Stock. Normalerweise ist der Himmel hier immer bewölkt, aber nichts geht über die klare Luuft an einem kalten Wintertag. Im Hintergrund sieht man die schneebedeckten Olympic Mountains. Der Pudget Sound erstreckt sich noch für Meilen: Ich liebe es, am Wasser zu leben."

Thaitung Tran ist 25, lebt in Seattle und lernt an der University of Washington Deutsch.


Blick aus meinem Fenster: Barcelona, Spanien (Foto: Iven Paschmanns)


Barcelona, Spanien

"Mediterrane Atmosphäre: Der Blick aus meinem Zimmer fällt über die verwinkelten Häuser der ehemaligen Kleinstadt El Masnou aufs Meer hinaus. Sie ist nur 20 Minuten mit der S-Bahn von der katalanischen Metropole Barcelona entfernt. Das ehemalige Fischerdorf hat breite Sandstrände und viele nette Strandbars, weiit genug entfernt vom Stress und der Enge der Strände Barcelonas. Ein kleines Paradies."

Iven Paschmaanns hat für das Kunstmuseum MACBA und als freier Kurator in Barcelona gearbeitet.

Der Blick aus meinem Fenster: Dubai (Foto: Moritz Vahlenkamp)


Dubai, Vereinigte Arabische Emirate

"Sonnenuntergang in Dubai. Aus dem Hotelzimmer sieht man aauf die Skyline der Millionenmeetropole. DDoch das ist nur ein kleiner Teil: Die Stadt erstreckt sich über 40 Kilometer entlang der Küste und überall schießen die Wolkenkratzer in die Höhe. Oftmals dicht gedrängt auf einem Haufen, viele der Gebäude sind halbfertig und man kann nicht genau erkennen, ob das jetzt bis ans Ende der Tage so bleibt."

Der Fotograf Moritz Vahlenkamp war Anfang Februar beruflich in Dubai.

Der Blick aus meinem Fenster: Haifa, Israel (Foto: Eran Zimmermann)

Haifa, Israel

"Aus meinem Fenster in Haifa, Israel, sehe ich verschiedene, ziemlich neu gebaute Häuser mit Kiefern ringsherum. Ich habe auch Aussicht aufs Mittelmeer, aber bevor das Haus gegenüber von uns gebaut wurde, hatte ich mehr Aussicht. Die kleine Straβe, wo ich lebe ist eine ruhige und sehr schöne Straβe. Jetzt hat man mit Straβenbauarbeiten begonnen, die ein halbes Jahr dauern sollen. Das Ziel der Arbeiten ist eine neue Wasser- und Abflussanlage sowie die Straβe neu zu pflastern. Hoffentlich wird die Straβe noch schöner aussehen, wenn die Bauarbeiten fertig sind."

Eran Zimmerman ist 20 Jahre alt, studiert am Technnion-Israel Institute of Technology in Haifa Computerwissenschaften und lernt als Nebenfach Deutsch als Fremdsprache. Nach Beendigung seines Studiums wird er für 6 Jahre Militärdienst leisten.

Der Blick aus meinem Fenster: Köln, Weiberfastnacht, 11 Uhr 11 (Foto: Ute Mies)


Köln, Weiberfastnacht, 11.11 Uhr

"Der Straßenkarneval ist eröffnet! Tausende Jecken schunkeln gegen die Kälte an, von Sonne noch keine Spur. Endlich hat die sogenannte fünfte Jahreszeit begonnen. Sechs Tage lang befindet sich Köln wieder im Ausnahmezustand – am Aschermittwoch ist alles vorbei."

Ute Mies hat sich unter die Jecken in Köln gemischt.

Der Blick aus meinem Fenster: Marlborough, Massachusetts, USA (Foto: Najat Sandabad)


Marlborough, USA

"Von dem Fenster in meinem Schlafzimmer schaue ich auf die verschneiten Felder meines Nachbarn. Er baut Obst und Gemüse an, jetzt im Winter sieht man davon allerdings nichts, sondern nur Schnee, so weit das Auge reicht. Ich freue mich aber schon auf den nächsten Sommer, wenn ich die Ernte frisch einkaufen kann. Ich habe einen einjährigen Sohn und bin deshalb begeistert, dass das Essen für meine Familie direkt im Nachbargarten wächst."

Najat Sandabad lebt mit ihrem Sohn, ihrem Mann und ihrer Mutter in Massachusetts, urrsprünglich sind sie jedoch alle aus dem wesentlich wärmeren Marokko.

Der Blick aus meinem Fenster: Hannover, Deutschland (Foto: Marion Beins)


Hannover, Deutschland

"Diese wunderschöne Aussicht über die Dächer Hannovers habe ich, wenn ich mich morgens im Bett aufrichte. Wunderschöne Farben gibt es nach einem Gewitter. Der Blick war mit ausschlaggebend, dass mein Mann und ich diese Wohnung mieteten. Sie liegt in einer 'Stadt in der Stadt'. Hier solten ursprünglich Wohnungen, Büros, Läden und Praxen sein, aber leider wurde dies nie umgesetzt. Wären Wohnung und Aussicht nicht so toll, wären wir längst ausgezogen."

Marion Beins aus Hannover

Der Blick aus meinem Fenster: Norfolk, USA (Foto: Ann-Kristin Otto)


Norfolk, USA


"Von meinem Balkon überblicke ich den Hafen von Norfolk, Virginia. Ich schaue direkt auf ein altes Kriegsschiff, die USS Wisconsin, die während des 2. Weltkriegs gegen Nazideutschland und Verbündete gekämpft hat. Heute kann man es besichtigen, egal woher man kommt."

Die gebürtige Hamburgerin Ann-Kristin Otto lebt seit einigen Wochen in Norfolk und arbeitet dort im Hauptquartier der NATO. Vorher war sie in Mazar-e-Sharif, Afghanistan, und sah dort aus ihrem Fenster Ziegen, die bei 44 Grad Celsius gemütlich durch die Stadt trotteten.


Der Blick aus meinem Fenster: Riohacha, Kolumbien (Foto: Ricarda Otte)


Riohacha, Kolumbien

"Aus meinem Fenster sehe ich die ursprüngliche Karibik mit Pelikanen, Palmen und den Kanus der Wayúu. Es würde mich nicht überraschen, wenn mir hier eines Tages am Horizont die Karavellen von Kolumbus begegnen würden. Meine Heimatstadt Riohacha ist eine Indio-Stadt, sie hat aber auch etwas Spanisches und viel aus Afrika. Sie ist alt, laut, recht anarchisch und vor allem sehr lebendig."

Der Anthropologe Wilder Guerra gehört der Ethnie der Wayúu an, die auf der Guajira-Halbinsel zu Hause ist - sie gehört halb zu Kolumbien, halb zu Venezuela. Aus seinem Fenster hat er ganz nebenbei den besten Blick auf die von den Wayúu gewebten farbenfrohen Hängematten und Taschen, die an der Promenade verkauft werden.


Der Blick aus meinem Fenster: Much, Deutschland (Foto: Conny Paul)


Gemeinde Much, Bergisches Land, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

"Beim Blick aus unserem Küchenfenster entdecke ich unsere Katze Trixi. Sie sitzt auf dem größten Korbstuhl, der auf unserer Teerrasse steht, und schaut leicht wehmütig in Richtung Süden - so scheint es. Vielleicht denkt sie: 'Hoffentlich ist dieser blöde weiße Winter bald vorbei! Sonst vertreibe ich ihn mit meinem dicken Schneeball.' Trixi stammt aus Mallorca und hat in den sechs Monaten, in denen sie auf der Mittelmeerinsel mehr schlecht als recht gelebt hat, nur einen heißen Sommer erlebt. Und so etwas prägt."

Conny Paul ist Redakteur in unserer Kulturredaktion. Er stammt aus dem bayerischen Alpenvorland. Ins Bergische Land im Osten von Köln verschlug es ihn,weil er sich nach einer Alpenalternative sehnte. Auch ihn hat seine Herkunft geprägt.


Der Blick aus meinem Fenster: Moskau, Russland (Foto: Luisa Bytschkowa)


Moskau, Russland

"Aus dem Fenster meiner Wohnung sehe ich die benachbarten Häuser und verschneite Bäume. Mir gefällt es, wenn Schnee fällt ..."

Luisa Bytschkowa lebt in Moskau und lernt Deutsch mit der Deutschen Welle.


Der Blick aus meinem Fenster: Akademgorodok, Sibirien (Foto: Anton Karliner)


Akademgorodok, Sibirien

"Wenn man in Sibirien aus dem Fenster guckt, dann sieht man um diese Jahreszeit vor allem eins: viel Schnee ... "

Dieser Blick stammt aus Akademgorodok, einer Stadt in der Nähe von Nowosibirsk, die mitten im Birkenwald liegt. Hier lebt und studiert Anton Karliner (17 Jahre). Kälte ist er gewohnt: Temperaturen um minus 30 Grad sind in Sibirien keine Seltenheit.


Der Blick aus meinem Fenster: Sao Paulo, Brasilien (Foto: Ronaldo Carlotto Batista)


São Paulo, Brasilien

"Aus meinem Fenster sehe ich Jaguaré und Lapa, zwei Stadtteile von São Paulo, der größten Stadt Brasiliens. Die Metropolregion "Grande São Paulo" hat etwa 20 Millionen Einwohner und ist eine der größten der Welt. Auf dem Foto kann man zwar nur Häuser sehen, aber in der Nähe liegt die Universität von São Paulo, an der meine Mitbewohner und ich Physik studieren – und die hat eine große öffentliche Grünfläche."

Ronaldo Carlotto Batista ist 28 Jahre alt und lebt seit sechs Jahren in São Paulo.


Der Blick aus meinem Fenster: Nürtingen, Deutschland (Foto: Maha Rashiek)


NNürtingen, Deutschland

"Aus dem Fenster meines ehemaligen Zimmers im Studentenwohnheim sieht man die Bibliothek meiner Hochschule, der FH Nürtingen. Direkt daneben ist ein großer Garten, in dem ich mich immer ausgeruht habe, wenn ich das stressige Studium einmal vergessen wollte. Jetzt bin ich wieder in meiner Heimatstadt, wo es mehr Wüste als Grün gibt ..."

Maha Rashiek aus Ägypten hat im Januar 2009 ihren Master of Business Administration an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen absolviert und arbeitet inzwischen als Geschäftsentwicklerrin bei einer Softwarefirma in Kairo.


Der Blick aus meinem Fenster: Pomerode, Brasilien (Foto: Olaf Schoening)


Pomerode, Brasilien

"Ein morgendlicher Blick aus meinem Fenster in Pomerode, Santa Catarina. Es gibt zwar nicht jeden Morgen solch einen Anblick, aber da wir so langsam in den Sommer kommen, werden wir diese Aussicht wohl bald wieder öfter genießen dürfen."

Olaf Schoening aus Berlin lebt seit 2006 in Brasilien, im Heimatort seiner Frau, die er während ihres Studienaufenthalts in Deutschland kennengelernt hat.


Der Blick aus meinem Fenster: Madrid, Spanien (Foto: Jan Lohse)


Madrid, Spanien

"Madrid, 1. Februar 2009, 13 Uhr: Blick aus dem 13. Stock im Stadtteil Tetuán. Sehr selten ist der Anblick von schneebedeckten Dächern in der spanischen Hauptstadt. Die Sierra im Hintergrund trägt hingegen häufig noch bis Mai Weiß."

Laura Martínez Santamaría und Jan Lohse haben fünf Jahre in Madrid gewohnt und als Consultants gearbeitet. An die Aussicht auf schneebeedeckte Dächer haben sie sich gewöhnt – denn mittlerweile leben sie in München.


Der Blick aus meinem Fenster: Jerusalem, Israel (Foto: Andreas Main)


Jerusalem, Israel

"Dieser Blick macht mich süchtig: Jerusalem. Wenn ich nach viel zu kurzer Nacht morgens aus dem Fenster schaue, dann ist das einer der wenigen ruhigen Momente des Tages. Dann denke ich an alle Menschen in dieser Stadt - an die Lebenden und die Toten. Ich denke an die offfenen, schönen und freundlichen Menschen, die ich hier treffe. Auch wenn dieses Land verwirrend ist und bleibt, da draußen sind jüdische Freunde. Und das wird so bleiben."

Andreas Main ist freier Journalist, lebt in Köln und Berlin und war gerade mit der Bundeszentrale für politische Bildung in Israel unterwegs.


Der Blick aus meinem Fenster: Bonn, Deutschland(Foto: Gabriela Schaaf)


Bonn, Deutschland

"Zwar habe ich diesen Blick nicht aus meinem Büro-Fenster der Deutschen Welle, aber die Rheinaue lieeegt direkt vor der Haustür. Eine Oase der Stille, wenn ich eine Pause vom Stress brauche. Der Freizeitpark Rheinaue wurde anlässlich der Bundesgartenschau 1979 angelegt. Mit all seinen Teichen, Wiesen, dem japanischen Garten und dem Rosengarten ist er fast so groß wie die Bonner Innenstadt. Jetzt im Herbst verzaubert das Licht der tiefer stehenden Sonne den Park – und seine Besucherin. Ein letztes Aufglühen vor der dunklen Jahreszeit."

Gabriela Schaaf ist Kulturredakteurin im Deutschen Programm der Deutschen Welle in Bonn.


Der Blick aus meinem Fenster: Orlock, Nordirland (Foto: Sabine Kirsch)


Orlock, Nordirland

"Das isst der Blick aus meinem Fenster in Orlock, nahe Bangor in Nordirland. Es ist ein atemberaubender Blick und niemals langweilig, da sich durch den Wechsel der Gezeiten ein immer wieder neues Naturschauspiel zeigt. Manchmal kann man die Seehunde beim Sonnenbaden beobachten oder zusehen, wie hungrige Möwen sich in das Wasser stürzen, um einen Happen Fisch zu ergattern. Der Leuchtturm von Blackhead gegenüber auf einer typischen irischen Steilküste erscheint oft so nah, ist aber manchmal von Nebel oder schweren, tief hängenden Regenwolken verhüllt, und man kann ihn nur noch durch den Ton des Nebelhorns erahnen."

Sabine Kirsch stammt ursprünglich aus Thüringen und zog vor drei Jahren nach Nordirland, wo sie an einem Belfaster Gymnasium Deutsch unterrichtet.


Der Blick aus meinem Fenster: Berlin, Deutschland (Foto: Timo Berger)


Berlin, Deutschland

"Wenn ich von der Küche aus, in der ich mich meistens aufhalte, aus dem Fenster schaue, dann blicke ich auf eine schmucklose Brandmauer. Weiter unten ist sie noch verputzt, aber von meiner Wohnung im vierten Stock sieht man nur Backsteine. Und ein Stück Himmel darüber. Von unten – es ist der zweite Hinterhof einnes Altbaus in Berlin-Neukölln – hört man manchmal die Geräusche spielender Kinder oder Musik. Manchmal hört man auch den Pfandflaschensammler, der im Erdgeschoss wohnt und nach seinen nächtlichen Touren am liebsten morgens seinen vollgefüllten Einkaufswagen sortiert. Plastikflaschen bringen mehr Pfand als Glas. Sonst ist es im Hof eigentlich sehr ruhig …"

Timo Berger, geboren in Stuttgart, wohnt seit einem Jahr hinter dem Rathaus Berlin-Neukölln. Er arbeitet als Übersetzer aus dem Spanischen und Portugiesischen.


Der Blick aus meinem Fenster: Paris, Frankreich (Foto: Sophie Wenkel)


Paris, Frankreich

"Nicht das typische Parisbild: Paris 20ème, Rue des Réglises. Über diesen Straßennamen stolpern auch die Fraanzosen, denn der ist eine Mischung aus Églises (Kirchen) und Réglisses (Lakritz). In der Straße mit dem komischen Namen prallen zwei Welten aufeinander: Am Anfang der Straße ist eine winzige Kinderkrippe, die heißt "Les petites Réglisses". Das Freigelände besteht aus einem zwei Quadratmeter großen, eingezäunten Betonplateau. Die Kinder, die hier sind, werden wahrscheinlich nie den Eiffelturm zu Gesicht bekommen - ganz anders als die Touristen, die in meiner Straße ein und aus gehen. Gegenüber und neben meinem Haus sind Hotels, viele Amerikaner kommen, Asiaten, viele junge Pärchen. Tja, manchmal beneide ich die Touristen darum, dass sie morgens aus dem Hotel spazieren, um jenes Postkarten-Paris zu erkunden, das sie schon langge in ihren Köpfen haben. Trotzdem bin ich auch stolz, eben nicht zu Besuch, zur Stadterkundung hier zu sein. Ich wohne hier! Das habe ich auch einmal der deutschen Abifahrt-Klasse im Hotelzimmer gegenüber zugerufen, als sie um 3 Uhr morgens immer noch keine Ruhe gab ..."

Sophie Wenkel absolviert seit Juli 2008 in Paris das Masterprogramm "Allemand-Lettres" (auf Deutsch: "Deutsch-Französische Studien", also Germanistik und Romanistik). Seit Dezember 2008 bewohnt sie ihr Zimmer im 20. Arrondissement.


Der Blick aus meinem Fenster: Lima, Peru (Foto: Julia Behrens)


Lima, Peru

"Ich studiere derzeit in Lima und wohne bei einer Freundin im Stadtteil San Isidro. Gleich um die Ecke ist eine der wichtigsten Straßen Limas, Javier Prado. Auch wenn sich zu Stoßzeiten mal wieder nichts bewegt und zu Fuß gehen schneller ist, hält das die Peruaner nicht vom Autofahren (und vom Hupen) ab. Es ist also, obwohl wir im 7. Stock wohnen, immer schön laut. Mir wurde übrigens gesagt, bei klarem Himmel könne man von hier aus den Pazifik sehen, aber dieses 'Wetterphänomen' habe ich bisher leider noch nicht erlebt. Naja, mir bleibt ja noch bis Dezember Zeiit …"

Julia Behrens studiert an der International School of Management in Dortmund Tourismus- und Eventmanagement. Ihr Auslandssemester verbringt sie in Peru.


Der Blick aus meinem Fenster: Toronto, Kanada (Foto: Tilman Ziegler)


Toronto, Kanada

"Jeden Morgen erleuchten die ersten Sonnenstrahlen mein Zimmer im 16. Stock taghell, und ich genieße von meinem Bett aus diesen Ausblick. Er erinnert mich an zu Hause, denn dort sehe ich die Wälder, die Bäume, die aus der Erde kommenn und diese in ein Kleid verpacken. Hier sind die Skyscraper meine Bäume."

Tilman Ziegler kommt aus dem schwäbischen Erkensbrechtweiler und studiert an der Universität Toronto "Radio and Television".


Der Blick aus meinem Fenster: Bogota, Kolumbien (Foto: Johanna Horst)


Bogotá, Kolumbien

"Aus unserem Fenster kann man nicht besonders gut hinausschauen, wegen der Metallgitter. Wir wohnen in der Candelaria, dem alten Kolonialviertel von Bogotá. Nach dem Bogotazo, dem Aufstand nach der Ermordung des Präsidentschaftskandidaten Gaitan 1948, wurde der Stadtteil verwüstet, und die meisten zogen fort. Inzwischen ist vieles wieder hergerichtet, aber viele Touristen ziehen natürlich auch viele Diebe an und die Nähe zu den Regierungsgebäuden viele Demonstranten. Trotzdem hat das semi-alternative Viertel mit seinem Kopfsteinpflaster, der alten Herrschaftsarchitektur und geräumigen Innenhöfen sein ganz besonderes Flair erhalten."

Johanna Horst, 22 Jahre, studiert an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und lebt zurzeit mit ihrem Freund Daniel in Bogotá, wo sie ihr Auslandssemester an der Päpstlichen Universität Javeriana absolviert.


Der Blick aus meinem Fenster: Kraków, Polen (Foto: Annika Langer)


Kraków, Polen

"Fernab vom touristischen Trubel auf dem Krakówer Markplatz zeigt sich bei einem Blick aus meinem Küchenfenster die bescheidene Schönheit des alten jüdischen Viertels in Kazimierz. Wenn Töpfeklappern und Essensdämpfe in den Hinterhof steigen, fühle ich mich ganz heimisch im Umfeld meiner polnischen Nachbarn."

Annika Langer studiert an der Philipps-Universität in Marburg. Nach einem Auslandssemester in Kraków kehrte sie im Sommer für ein Praktikum am Goethe-Institut nach Polen zurück, wo sie sich täglich bei einer Portion Pierogi über den Blick aus ihrem Fenster freut.


Der Blick aus meinem Fenster: Guanajauto, Mexiko (Foto: Carina Solbach)


Guanajauto, Mexiko

"Jeden Morgen nach dem Aufstehen gehe ich als erstes raus auf meinen Balkon und sehe der Sonne zu, wie sie das Tal erleuchtet und die Stadt zum Leben erweckt. Es sieht so natürlich aus, fast so, als wäre jedes der vielen bunten Häuser in die Berge ringsherum eingelassen. Ich denke, die Aussicht werde ich wohl am meisten vermissen, wenn ich wieder zu Hause in Deutschland bin."

Carina Solbach, 20 Jahre, kommt aus Pulheim und studiert im niederländischen Arnheim Human Resources and Quality Management. Zurzeit absolviert sie in Guanajauto, Mexiko, ein Auslandssemester.

Der Blick aus meinem Fenster: Manchester, England (Foto: Tanja Leber)


Manchester, England

"Aus meinem Fenster schaue ich auf Bäume, hinter denen ein Park liegt. Darum herum stehen viele Häuser, so wie im Bild rechts unten: ein typisch englisches Haus aus roten Backsteinen.“

Tanja Leber studiert in Heidelberg Sonderpädagogik und verbringt ihr Auslandssemester an der Manchester Metropolitain University.


Der Blick aus meinem Fenster: Bamberg, Deutschland (Foto: Laura Neumann)


Bamberg, Deutschlannd

"Gegenüber unserer Wohnung, auf der anderen Seite der Regnitz, liegt das ehemalige Benediktinerkloster St. Michael, in Bamberg auch einfach "Michelsberg" genannt. Fast jeden Abend bietet sich hier eine spektakuläre Kulisse, im Sommer ist es jedoch besonders schön. Im Juni 2007 konnte man sogar sehen, wie das Spaceshuttle Atlantis und die ISS als helle Leuchtpunkte im Nachthimmel hinter den Türmen vorbeizogen. Von oben hat man einen traumhaften Blick über die ganze Stadt, und zweimal im Jahr, zu Silvester und zur "Sandkerwa", die jährlich 300.000 Besucher anlockt, steigt auf dem Michelsberg ein fantastisches Feuerwerk."

Laura Neumann, 22 Jahre, studiert in ihrer Heimatstadt Bamberg Grundschulpädagogik und Geschichte.


Der Blick aus meinem Fenster: Wissembourg, Frankreich (Foto: Wolfgang Fischer)


Wissembouurg, Frankreich

"Dieser Blick ins Grüne bietet sich von unserer Wohnung im elsässischen Wissembourg. Seit unserem Einzug vor fünf Jahren hat sich der Garten prächtig entwickelt, so dass wir uns - zumindest im Frühjahr und Sommer - mit Obst und Gemüse fast selbst versorgen können."

Wolfgang Fischer lebt seit zwölf Jahren in Wissembourg, nahe der Grenze zur Pfalz. Während er täglich zur Arbeit nach Deutschland pendelt, ist seine Freundin zu Hause als freiberufliche Übersetzerin (und Hobbygärtnerin) tätig.


Der Blick aus meinem Fenster: Athen, Griechenland (Foto: Thomas Schörner)


Athen, Griechenland

"42 Grad, die Luft flirrt im Hinterhof des Athener Alternativen-Viertels Exarchia, in meinem Zimmer herrschen geffühlte 50 Grad. Völlig normale Temperaturen Anfang August. Der von meinem Fenster aus einzusehende Hinterhof ist wie eine Miniatur vieler negativer Aspekte der griechischen Metropole: wenige Grünflächen, Betonbauten, tropfende Klimaanlagen, unbeseitigter Müll. Doch über dem Bebauungshorizont thront – im Sommersmog kaum sichtbar – der Lykabettushügel. Von dort aus hat man den besten Blick über die Megalopolis."

Thomas Schörner, 25 Jahre, studiert in Münster Kommunikationswissenschaft, Germanistik und Katholische Theologie. Für zwei Auslandssemester ist Athen nun sein neues Zuhause.


Der Blick aus meinem Fenster: London, England (Foto: Florian Ballan)


London, England

"Die Straße quer vor dem Haus heißt 'Friendstreet' und befindet sich in London-Islington. Als meine Freundin und ich auf Wohnungsbesichtigung waren, gefiel uns der Name so gut, dass wir uns schon fast entschlossen hatten, die Wohnung zu nehmen, bevor wir sie überhaupt betreten hatten. Seit genau einem Jahr wohne und arbeite ich nun als Architekt in London. Als ich ankam, gab es hier noch viele Jobs, und das Wort 'Credit Crunch' kannte niemand... Die 'freundliche' Straße wirkt auch deswegen so ruhig, weil seit mehreren Monaten etliche Wohnungen und Häuser in ihr leer stehen. Obwohl wir uns mitten in London und nur zehn Fußminuten von meinem Büro befinden, kann man wunderbar bei offenem Fenster schlafen und klare Luft atmen."

Florian Ballan, 30 Jahre, hat an der RWTH Aachen Architektur studiert. Seit einem Jahr lebt und arbeitet er in London.


Der Blick aus meinem Fenster: Fortaleza, Brasilien (Foto: Carlos Wilson Albuquerque)


Fortaleza, Brasilien

"Das ist der Blick auf meine Heimatstadt Fortaleza, gesehen von meinem Fenster im 20. Stockwerk des Hochhauses, in dem ich wohne. Heute hat Fortaleza knapp 2,5 Millionen Einwohner – fast doppelt soviele wie vor 30 Jahren. Zum Meer, das sich zwischen den vielen Hochhäusern versteckt, sind es nur 15 Minuten Fußweg. Aber wir fahren meistens mit dem Auto zum Strand.

Der Ingenieur Carlos Wilson Albuquerque lebt mit seiner Frau Sonia Regina in Fortaleza, der Hauptstadt des Bundeslandes Ceará im Nordosten Brasiliens.


Der Blick aus meinem Fenster: Prag, Tschechische Republik (Foto: Karolina Lossa)


Prag, Tschechische Republik

"Von meinem Balkon im Prager Stadtteil Vinohrady kann ich auf einen kleinen Park sehen, zusätzlich wird man hier morgens von der Sonne begrüßt ... 'Vinohrady' bedeutet übersetzt 'Weinburg', und tatsächlich war diese Gegend früher wenig bewohnt und wurde zum Zweck des Weinanbaus genutzt. Daher liegt der Stadtteil auch etwas höher, so dass man, wenn man im Park einige Schritte nach rechts geht, einen tollen Blick über Prag hat. Hier in der Gegend findet man zumeist wunderschöne Jugendstil-Altbauten, in deren Restaurierung nach wie vor viel Geld gesteckt wird, da Vinohrady zu einem der eleganteren und reicheren Stadtteile zählt. Das links angrenzende ehemalige Arbeiterviertel Zizkov zieht mit seinem etwas raueren Flair in den letzten Jahren immer mehr Künstler und Studenten an und ist inzwischen als alternatives Viertel mit hoher Kneipendichte bekannt."

Karolina Lossa, 23 Jahre, studiert an der Universität Münster und macht gerade ein Praktikum im Kulturprogramm des Goethe-Instituts in Prag.


Der Blick aus meinem Fenster: Brüssel, Belgien (Foto: Ricarda Otte)


Brüssel, Belgien

"Ob die wuselnden Touristen da unten überhaupt wissen, dass man in den Galerien auch wohnen kann? Zu meinen Nachbarn darf ich die edelsten Chocolatiers Belgiens, eine exzellente Kunstbuchhandlungg und einen Laden mit teuren Manschettenknöpfen zählen. Doch sobald ich die Haustür aufschließe und den 4. Stock erklimme, bin ich in einem ganz normalen Altbau-Wohnhaus. Da riecht es auch mal nach Essen, Müll oder Putzmittel."

Die Slowakin Katarina Purdekova lebt seit zwei Jahren in Brüssel, wo sie als Übersetzerin arbeitet. Vor einigen Wochen konnte ihr Freund nachkommen, und nun wohnen sie beide im Herzen Brüssels in den Königlichen Sankt-Hubertus-Galerien von 1847. Besagte Galerien waren die erste überdachte Einkaufsstraße der Welt und sind bis heute eine edle Touristenattraktion, nur wenige Meter vom Grande Place entfernt.


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Der Blick aus meinem Fenster: Marseille, Frankreich (Foto: Marine Deveaux)


Marseille, Frankreich

"Von meinem Fenster blicke ich auf einen Hinterhof – und zum Glück eiin bisschen Grün."

Marine Devaux, 23 Jahre, lebt und arbeitet in Marseille. Ihr kleines Appartement in der Nähe des Zentrums bewohnt sie seit 2007. Davor hat sie in Lyon und Buenos Aires studiert.


Der Blick aus meinem Fenster: Ajman, VAE (Foto: Juliane Preis)


Ajman, Vereinigte Arabische Emirate

"8 Uhr morgens in Ajman: Aus dem Kinderzimmerfensterr sehen wir die umliegenden Gärtten, die weicche Morgensonne umspielt die Palmen. Eine kleine grüne Oase im Kontrast zum staubigen Stadtleben."

Juliane Preis aus Stuttgart lebt mit ihrem Mann John und ihren beiden Kindern in den Vereinigten Arabischen Emiraten. John ist US-Amerikaner und arbeitet für einen großen Autohersteller. Vor vier Jahren ist die Familie von Detroit nach Dubai und dann nach Ajman gezogen. Als nächstes Ziel steht Thailand auf dem Plan.


Der Blick aus meinem Fenster: Calgary, Kanada (Foto: Doris Fischer)


Calgary, Kanada

"Abendhimmel mit Chinookwolken: Das ist der Bllick von meinem Balkon im 31. Stock in Downtown Calgary. Der Chinook ist eine Art Föhn, ein Fallwind, der aus den nahegelegenen Rocky Mountains kommt und die Temperaturen mal schnell um 20 Grad ansteigen lässt."

Doris Fischer ist vor zweieinhalb Jahren nach Kanada gezogen. Seit Februar 2007 lebt und arbeitet sie in Calgary. Trotz der faszinierenden Kulturszene und der Nähe zu den Rockies ist Calgary für Doris Fischer letzten Endes nur eine Zwischenstation auf dem Weg nach Vancouver, ihrer eigentlichen Traumstadt ...


Der Blick aus meinem Fenster: Bernal, Mexico (Foto: Wolfgang Stüllenberg)


Bernal, Mexiko

"Aus meinem Fenster sehe ich die "Peña de Bernal", den drittgrößten Monolithen der Welt nach Gibraltar und Brasilien. Sie befindet sich in dem kleinen Bergdörfchen Bernal im Staat Queretaro, etwa 500 Meter über dem Dorfniveau und 2515 Meter über dem Meeresspiegel."

Wolfgang Stüllenberg wurde 1972 von seinemm Arbeitgeber zunächst nach Brasilien, 1982 dann nach Mexiko geschickt. Vor fünf Jahren zog er mit seiner Frau von Mexico City nach Bernal und genießt hier, am Fuße des Monolithen, seinen Ruhestand.


Der Blick aus meinem Fenster: Córdoba, Argentinien (Foto: Mark Reznicek)


Córdoba, Argentinien

"Hier sieht man auf den Platz vor meinem Balkon. Man sieht die Plaza Italia, eine Huldigung an die italienischen Wurzeln, in Beton gegossen und in modernes Wasser getaucht. Die Wasserfläche in der Mitte stellt die Provinz Córdoba und ihre fünf Flüsse dar."

Marc Reznicek kommt aus Berlin-Neukölln und ist für den DAAD in Córdoba, der zweitgrößten Stadt Argentiniens. Er gibt hier Unterricht in Sprachwissenschaft und deutscher Sprache - und macht eine informelle Ausbildung zum Mate-Trinker.


Der Blick aus meinem Fenster: Paris, Frankreich (Foto: Claire Counsell)

Montmartre, Paris, Frankreich

"Blick über den Hof hinter unserem Haus. Aus meinem Fenster sehe ich die Schatten der Schornsteine auf der Wand und die Streifen der Flugzeuge am Himmel."

Claire Counsell (30) ist Australierin und hat schon an vielen Orten gelebt. In Paris möchte sie ihr Französisch verbessern. Danach geht es weiter nach Spanien und Portugal und irgendwann dann auch wieder zurück nach Australien.


Der Blick aus meinem Fenster: Kapstadt, Südafrika (Foto: Götz-Christian Melloh)

Kapstadt, Südafrika

"Blick durch die Gitterstreben meines Zimmers in Cappe Town. Im Vordergrund ist blass der mit Stacheldraht gesäumte Zaun zu erkennen, der den Campus von dem vorbeirauschenden, im Grünen verborgenen Motorway 16 trennt. Allabendlich ist hinter den Palmen der letzte Schimmer Abendrot auszumachen. Bricht die Nacht an, bewegt man sich besser nicht mehr jenseits der Mauern und Zäune; selbst tagsüber iist der Stadtteil 'Belleville' zu unsicher, als dass man hier frei herumspazieren könnte. Jeder hat Angst, schottet sich ab. Dabei ist Südafrika ein von den verschiedenen Kulturen bunt-gefärbtes Land. Das Kapstadt-nahe 'Kap der Guten Hoffnung' wartet mit seinen unzähligen Naturschönheiten auf Entdeckung."

Götz-Christian Melloh ist Student der Humanmedizin im letzten Jahr. Vier Monate seines Praktischen Jahres hat er im zweitgrößten Krankenhaus Südafrikas, dem Tygerberg Hospital der Universität Stellenbosch, verbracht. Bald wird er der 'Mother City' den Rücken kehren und sich in Berlin auf sein Examen vorbereiten.


Der Blick aus meinem Fenster: Buenos Aires, Argentinien (Foto: Verena Thissen)

Buenos Aires, Argentinien

"Blick aus dem Wohnzimmer. Das Foto wurde während eines öffentlichen Auftritts der Präsidentin Cristina Kirchner auf der Plaza del Congreso aufgenommen. Massenproteste finden hier aber auch sonst fast jede Woche statt. Während der so genannten Cacerolazos machen die Demonstranten mit Trommeln, Pfeifen, Kochlöffeln und Töpfen (span. cacerola) ihrem Unmut Luft und demonstrieren für (bzw. gegen) neue Gesetzesentwürfe und für eine gerechtere (Land-)wirtschafts- und Sozialpolitik."

Verena Thissen wohnt seit September 2008 in Buenos Aires und arbeitet als Projektassistentin im Goethe-Institut.


Der Blick aus meinem Fenster: Prag, Tschechische Republik (Foto: Janine Kowalke)

Prag, Tschechien

"Prag, die Stadt der tausend Türme… Ich wohne mit zehn weiteren Studenten im 5. Stock der Evangelisch-Theologischen Fakultät, und aus meinem Fenster heraus sehe ich schon einige davon. Im Sommer kann man übrigens hervorragend auf unserem Dach sitzen und genau diese Aussicht genießen."

Janine Kowalke verbringt momentan zwei Auslandssemester in Prag und studiert dort Germanistik und Evangelische Theologie.


Der Blick aus meinem Fenster: Lanzarote ( Foto: Gabriela Schaaf)


Lanzarote, Kanaren

"Wäre das Haus vor zweihundertachtzig Jahren bereits ein Wohnhaus gewesen (und nicht ein Wasserspeicher), hätte man von hier aus die großen Vulkanausbrüche auf Lanzarote (1730-1736) aus sicherer Entfernuung und doch hautnah verfolgen können."

Seit zwölf Jahren verbringt Silvia Volckmann, Dozentin für Literaturwissenschaft, so viel Zeit wie möglich in La Degollada. Als Kontrastprogramm zum Leben in Köln bietet ihr das stille Tal die optimalen Voraussetzungen für konzentrierte Arbeit und entspanntes Leben.

Der Blick aus meinem Fenster: Singapur (Foto: Björn Richter)

Singapur

"Blick aus dem zehnten Stock meines Condominiums in Singapur. Die Wohnung befindet sich mitten in Singapur, und neben den Hochhäusern und dem städtischen Leben umgibt mich unglaublich viel Grün und Wald. Da wirkt die künstliche Welt Singapurs mit einem Mal ganz natürlich..."

Björn Richter ist freier Journalist und lebt momentan in Singapur, wo er seine Diplomarbeit gerade beendet hat.


Der Blick aus meinem Fenster: Wellington, Neuseeland (Foto: Hartmut Hoehle)


Wellington, Neuseeland

"Ein wunderschöner Blick auf den Wellingtoner Hafen. In der Ferne siieht man Lower Hutt (linke Seite) und Eastbourne (rechte Seite). Der Blick aus dem Fenster lockt einen geradezu ins Grüne - vor allem im Sommer. Wellington bietet neben Kultur und Nightlife einen sehr zentralen Stadtkern mit direktem Anschlusss an die Natur."

Hartmut Hoehle studiert seit fünf Jahren an der Victoria University of Wellington. Zurzeit schreibt er an seiner Dissertation in Wirtschaftsinformatik. Die Arbeit soll zeigen, wie Privatkunden elektronische Bankenzugangswege wahrnehmen und warum sie diese nutzen.


Der Blick aus meinem Fenster: Bogotá, Kolumbien (Foto: Katherine Mackinnon)


Bogotá, Kolumbien

"Bogotá bei Nacht. Rechts ist der Torre Colpatria zu sehen, das höchste Gebäude Kolumbiens – und mein Lieblingsgebäude. Er wird angestrahlt und wechselt die ganze Nacht lang die Farbe. Der Ausbliick ist der schönste in meiner Wohnung, deshalb lehne ich mich auch immer aus diesem Fenster."

Die 23-jährige Katherine Mackinnon kommt aus Schottland und lebt seit einigen Monaten in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá. Der Stadtteil La Candelaria ist der älteste der Stadt. Dort arbeitet sie an der Universität.


Der Blick aus dem Fenster: Bourg-Argental, Frankreich (Foto: Valerie Otte)


Bourg-Argental, Frankreich

"Blick in den Nachbargarten. Meine Wohnung befindet sich an deer Hauptstrasse, die mitten durch das Dorf führt und doch ist der Blick aus dem Zimmerfenster eher ein märchenhafter: wie aus einem Puppenhaus in die Welt der großen Menschen..."

Valerie Otte verbrachte einige Monate in dem idyllischen Dorf Bourg-Argental, um dort ein Praktikum bei dem Designer Tord Boontje zu machen.



Der Blick aus meinem Fenster: Nottingham, England (Foto: Candy Lange)


Nottingham, Großbritannien


"Das Bild zeigt den Blick aus dem Wohnzimmerfenster, im zweiten Stock einer restaurierten Mühle. Es gibt immer eine Menge zu sehen – die typischen Boote etwa, die den Erewash Canal rauf und runter fahren. In dem Pub auf der anderen Seite waren wir noch nie, trotz seines Spezialangebots: Steak und Erdbeeren für 4,59 Britische Pfund. Irgendwann werden wir das wohl mal probieren."

Candy Lange lebt seit sechs Monaten in Nottingham. Davor verbrachte sie mehr als 2 ½ Jahre mit ihrem Lebensgefährten in Neuseeland.


Der Blick aus meinem Fenster: Quito, Peru (Foto: Claudia Monsalve)


Quito, Ecuador

"An klaren Tagen kann man von hier das komplette Bergpanorama sehen. Geradeaus sieht man den Vulkan Cotopaxi. Er ist 5897 Meter hoch - und noch aktiv! Der Garten mit den Palmen und Spielgeräten wird sonntags zum Restaurant."

"La Rana Sabia" - der weise Frosch - heißt die Theaterrgruppe von Claudia Monsalve ((58) und Fernando Moncayo (66). Sie sind Puppenspieler und wohnen schon seit 30 Jahren in La Merced. Fernando genießt vor allem die Ruhe und die gute Luft hier im Tal - und natürlich die tolle Aussicht aus der Werkstatt.


Der Blick aus meinem Fenster: Paris, Frankreich (Foto: Léa Charbonnier)


Paris, Frankreich

"Genau in der entgegengesetzten Richtung liegen die Sorbonne und das Pantheon - leider gibt es zu der Seite aber keine Fenster in der Wohnung. Immerhin ging hier Monsieur Jean-Baptiste Poquelin alias Molière zur Schule."

Léa Charbonnier studiert in Freiburg Lehramt und verbringt gerade ihr Auslandssemester in Paris. Dort arbeitet sie als Praktikantin der Bildungs-Kooperation Deutsch (BKD) des Goethe-Institut Paris.