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Ostmitteleuropa

Noch mehr an einem Strang ziehen

– Prag und Bratislava vereinbaren gemeinsames Vorgehen bei EU-Beitrittsverhandlungen sowie in der Frage der Benes-Dekrete – Prag äußert uneingeschränkte Unterstützung für NATO-Beitritt der Slowakei

Köln, 5.9.2002, SME

SME, 5.9.2002, slowak.

Die erste Auslandsreise des neuen tschechischen Außenministers Cyril Svoboda, die in die Slowakei führte, hat die als besonders geltende tschechisch-slowakischen Beziehungen erneut bestätigt. Beide Nachfolgestaaten der früheren Tschechoslowakei, die sich vor 10 Jahren getrennt haben, wollen in der Abschlussphase der EU-Beitrittsverhandlungen über die schwierigsten Kapitel Landwirtschaft und Haushaltspolitik eng zusammenarbeiten. Gemeinsam vorgehen wollen sie auch in Fragen der so genannten Benes-Dekrete. Darauf einigten sich am Donnerstag (4.9.) in Bratislava der tschechische Außenminister Cyril Svoboda mit seinem slowakischen Amtskollegen Eduard Kukan. Bratislava hat in Prag auch einen starken Unterstützer vor dem nächsten NATO-Gipfel, der in Prag im November stattfindet. (...) (ykk)

SME, 4.9.2002, slowak.

Der tschechische Vize-Premier und Außenminister Cyril Svoboda hat heute in Bratislava die uneingeschränkte Unterstützung Prags für den NATO-Beitritt der Slowakei erklärt. Bei einem Treffen mit dem slowakischen Verteidigungsminister Jozef Stank standen sowohl der bevorstehende Prager NATO-Gipfel als auch die Aussichten für eine weitere Vertiefung der diplomatischen und militärischen Zusammenarbeit beider Länder im Mittelpunkt. (...)

SITA, 4.9.2002, slowak.

(...) In Bezug auf den von der Slowakei angestrebten NATO-Beitritt hat Außenminister Svoboda bei einer Pressekonferenz die Notwendigkeit der schnellstmöglichen Regierungsbildung unmittelbar nach den bevorstehenden slowakischen Wahlen betont. Eine rasche Regierungsbildung sei auch aus Zeitgründen wichtig, denn bald nach dem NATO-Gipfel werden der nächste EU-Fortschrittsbericht und anschließend der EU-Gipfel in Kopenhagen folgen. (...) (ykk)

  • Datum 05.09.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/2cNX
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