1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Global Ideas

Noahs Park: Elefantenbabys vor der Flut retten

Überschwemmungen im Monsun führen immer wieder dazu, dass sich im indischen Bundesstaat Assam Wildtiere verletzen oder von ihren Herden getrennt werden. Eine Rettungsstation hilft ihnen.

Video ansehen 06:50

Wo Elefantenbabys für die Freiheit lernen

Projektziel: Rettung verwaister, verletzter oder von ihren Herden oder Müttern getrennter Wildtiere, medizinische Versorgung und anschließende Auswilderung
Projektpartner: International Fund for Animal Welfare (IFAW), Wildlife Trust of India (WTI) und Assam Department of Environment & Forests
Projektumsetzung: Die IFAW-WTI Wildtierrettungsstation verfügt über eine Tierarztpraxis, einen Operationsraum und ein Labor. Mit fünf mobilen Kliniken können die Teams auch Wildtiere in entlegenen Regionen Assams erreichen 
Projektgröße: Neben den Behandlungsräumen verfügt die Station über großzügige Gehege für Vögel, Reptilien, Huftiere, Primaten, Großkatzen und spezielle Einrichtungen für die Aufzucht von ganz jungen Elefanten und Nashörnern.
Biologische Vielfalt: Der angrenzende 430 km2 große Kaziranga-Nationalpark stellt das weltweit wichtigste Schutzgebiet für das Panzernashorn dar und beherbergt über 70 Prozent der gesamten Population. Im Park leben viele weitere Tierarten wie Bengaltiger, Asiatische Elefanten, wilde Wasserbüffel und Barasinghas 

Im Kaziranga-Nationalpark im indischen Assam leben Panzernashörner, Elefanten, Büffel, Tiger und eine Vielzahl anderer Wildtiere. Aber der Park wird vom Fluss Brahmaputra flankiert, der regelmäßig während des Monsuns über die Ufer tritt und weite Gebiete überschwemmt. Dadurch werden oft Wildtiere von ihren Herden oder Müttern getrennt und stranden in Regionen außerhalb des Parks. Oft müssen sie sogar vor dem Ertrinken gerettet werden. Um sie kümmert sich die IFAW-WTI Wildtierrettungsstation, die in unmittelbarer Nähe zum Park liegt. Hier werden Tiere verpflegt und aufgepäppelt und Tiere, die ihre Herde verloren haben, werden zu kleinen Herden aus Waisen zusammengeführt und wieder in die Freiheit entlassen. Zu den 3500 Tieren, die bereits in der Station versorgt wurden, gehören auch Leoparden, Kragenbären, Pythons, verschiedene Antilopenarten, Eulen, Störche, Zwergotter und Nebelparder.

Ein Film von Wiebke Feuersenger

WWW-Links

Audio und Video zum Thema